Als Ergebnis der Arbeit seines Teams Research Center präsentiert Artefact auf der VivaTech eine Vorschau auf “Beyond the Mask”, eine Lösung zur 3D-Gesichtsrekonstruktion. Diese Innovation zielt darauf ab, die Fairness und Zuverlässigkeit von Computer-Vision-Technologien angesichts der rasanten Zunahme von KI-Anwendungen im Bereich der digitalen Identität zu verbessern.

Paris, 17. Juni 2026

Die Gesichtserkennung und -analyse findet in vielen Bereichen des täglichen Lebens rasch Verbreitung: bei der Authentifizierung per Smartphone, der Eröffnung von Bankkonten aus der Ferne, der Grenzkontrolle sowie beim Zugang zu öffentlichen und privaten Dienstleistungen. Diese zunehmende Verbreitung geht mit hohen Erwartungen hinsichtlich Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und Zuverlässigkeit einher, aber auch mit wachsenden Bedenken hinsichtlich der Robustheit und Fairness dieser Systeme.

Diese Art von Problemen, die die Voreingenommenheiten aufzeigen, die aktuelle KI-Modelle beeinflussen können, stehen im Mittelpunkt der Arbeit des Artefact Research Center, das in Zusammenarbeit mit Universitätsprofessoren transparentere und ethischere Modelle entwickelt. Zwar sind aktuelle KI-Modelle in vielen Anwendungsfällen präzise und einfach zu implementieren, doch bleiben sie aufgrund ihrer Undurchsichtigkeit oft unkontrollierbar, was zahlreiche ethische Bedenken aufwirft.

Im Rahmen des Promotionsprogramms “Fairness in Computer Vision” hat das Artefact Research Center eine einzigartige Methodik zur Identifizierung, Analyse und Korrektur von Verzerrungen in 3D-Gesichtsrekonstruktionsmodellen auf der Grundlage von Selfies entwickelt und erstmals Verzerrungen im Zusammenhang mit dem Alter sowie, in geringerem Maße, mit der ethnischen Herkunft der Personen aufgezeigt.

Angesichts der Komplexität und der Knappheit an Referenzdaten im 3D-Format data wurde eine Methodik entwickelt, die auf der Analyse der Gesichtswölbung basiert. Dieser Ansatz ermöglicht die genaue Erkennung schlecht rekonstruierter Bereiche, selbst bei einer begrenzten Anzahl hochpräziser Scans, und stimmt unseren Experimenten zufolge in hohem Maße mit der menschlichen Wahrnehmung von Verzerrungen überein. Darüber hinaus lassen sich die nach dem Grad der Verzerrung eingefärbten Bereiche leicht visualisieren und interpretieren, was die Transparenz der Methodik erhöht. Diese Arbeit wurde bei der begutachteten wissenschaftlichen Konferenz ECCV, der European Conference on Computer Vision, eingereicht.

Um diese Arbeit zu veranschaulichen, die Erfahrungen an der Stand Artefact ermöglicht es Besuchern, eine 3D-Modell ihr Gesicht mit einem Smartphone zu scannen und es anschließend mit einem vor Ort aufgenommenen hochauflösenden Scan zu vergleichen. Der Algorithmus hebt alle festgestellten Abweichungen und potenziellen Unstimmigkeiten hervor und vergleicht diese mit der Wahrnehmung des Besuchers hinsichtlich schlecht rekonstruierter Bereiche seines Gesichts. Es werden verschiedene Visualisierungen der Methodik gezeigt, die deren Fähigkeit zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Fairness der Modelle veranschaulichen.
Die Ausstellung “Beyond the Mask” ist während der gesamten Dauer für alle Besucher zugänglich und verdeutlicht das Engagement von Artefact für verantwortlich artificial intelligence, wobei technologische Exzellenz, wissenschaftliche Genauigkeit und gesellschaftliche Wirkung miteinander verbunden werden.

Vincent Luciani, Mitbegründer und CEO von Artefact, sagt: “Die DNA von Artefact besteht darin, bahnbrechende Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung in konkrete Lösungen umzusetzen, die von unseren Kunden direkt eingesetzt werden können. Mit ”Beyond the Mask‘ stehen wir im Mittelpunkt dieser Bemühungen. Wir arbeiten daran, die Grenzen – insbesondere hinsichtlich der Verzerrung – von Computer-Vision-Technologien, die bereits weit verbreitet in Authentifizierungsanwendungen eingesetzt werden, besser zu verstehen, um sie auf praktische Weise zu korrigieren. Die Herausforderung ist nicht nur technologischer Natur: Es geht darum, diese Systeme unter realen Bedingungen zuverlässiger zu machen.“

Über Artefact

Artefact ist ein internationales data- und KI-Beratungsunternehmen mit Hauptsitz in Paris. Seit zehn Jahren hat sich das Unternehmen auf die Entwicklung und Implementierung von artificial intelligence-Technologien und data-driven-Lösungen spezialisiert, mit dem Ziel, die Einführung von KI zu beschleunigen und damit positive Auswirkungen auf Einzelpersonen und Organisationen zu erzielen.

Als Pionier auf diesem Gebiet nutzen unsere Teams aus Unternehmensberatern und Ingenieuren die Technologien data und die fortschrittliche artificial intelligence-Technologie, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die geschäftliche Erfolge vorantreiben und die Produktivität entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Unternehmens steigern, wobei sie gleichzeitig den ethischen und verantwortungsvollen Einsatz von data gewährleisten.

Durch die Kombination von modernstem technologischem Know-how mit operativer Exzellenz, Artefact unterstützt weltweit mehr als 1.000 Unternehmen bei der Beschleunigung ihrer geschäftlichen Transformation, darunter über 300 internationale Firmen. Die 2.500 Experten des Unternehmens, die in 36 Niederlassungen rund um den Globus tätig sind, betreuen alle wichtigen Wirtschaftssektoren: Fertigung, Einzelhandel, Luxusgüter, Konsumgüter, Gesundheitswesen, Finanzwesen und weitere.

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