Paris, Frankreich, am 3. Juni 2025

Artefact, der europäische Marktführer für artificial intelligence und data, kündigt die Entwicklung seiner allerersten KI-gesteuerten Roboter an, zu einer Zeit, in der die Robotik in ihre eigene “ChatGPT-Ära” eintritt. Artefact hat Steuerungs- und Verstärkungslernalgorithmen angepasst und entwickelt, um interaktive Erfahrungen mit Roboterarmen zu schaffen. Diese Sondierungsinitiative wurde innerhalb eines kurzen Zeitraums durchgeführt, mit Experimenten, die sich bewusst voneinander unterscheiden und ergänzen, sowohl in Bezug auf die Algorithmen als auch auf die Interaktion. Mit Rob'Art antizipiert Artefact den Aufstieg der intelligenten Robotik und entwickelt Lösungen mit spürbaren Auswirkungen für Unternehmen.

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VivaTech 2025

Auf dem Stand von VivaTech präsentiert Artefact drei Roboter, die durch konkrete Anwendungsfälle animiert werden, um die Fähigkeiten und das Potenzial der verkörperten KI zu demonstrieren:

  1. Rob'Art Loop: Die unendliche Schleife der Bewegung. Bei diesem spielerischen Parcours greift der Roboter einen Ball, hebt ihn hoch und lässt ihn auf einer farbenfrohen, vom Jahrmarkt inspirierten Bahn los. Die Geste wird nahtlos wiederholt, wodurch eine hypnotische Schleife entsteht, die sowohl präzise als auch poetisch ist. LoopIA ist eine Demonstration des Verstärkungslernens bei der Robotermanipulation, bei der die Maschine in ein faszinierendes mechanisches Ritual verwickelt zu sein scheint.
  2. Rob'Art Draw: Der kreative KI-Assistent. Ein Roboterkünstler, der die von Ihnen gewünschten Objekte zeichnet. Dieses Projekt ermöglicht es uns, die Präzision von Robotern und die Fähigkeit zu erforschen, kreative Ergebnisse auf Anfrage zu generieren. Damit ebnen wir den Weg für maßgeschneiderte, bedarfsorientierte Lösungen in verschiedenen kreativen und industriellen Kontexten.
  3. Rob'Art Play: Der interaktive KI-Spieler. Ein Roboter, der sich spielerisch und mit Humor an einer Partie “Guess Who?” beteiligt. Wir haben uns darauf konzentriert, reibungslose, unterhaltsame Sprachinteraktionen zwischen dem Spieler und den KI-gesteuerten Figuren zu schaffen. Diese Demonstration ist nicht nur unterhaltsam, sondern zeigt auch die nahtlose Integration von agentenbasierter KI in eine Roboterumgebung. Sie veranschaulicht, wie konversationelle KI jetzt Roboter steuern kann und schließt damit die Lücke zwischen GenAI (generativer KI) und zukünftigen “Roboteragenten”, die zu intelligenten Interaktionen mit der physischen Welt fähig sind. 

Die KI hält Einzug in die physische Welt

Wird die Robotik in den kommenden Monaten ihren “ChatGPT-Moment” erleben? Demonstrationen aus den USA (Boston Dynamics) und China (vor allem mit einem humanoiden Marathon) haben die Diskussion zumindest für eine breitere audience geöffnet. Viele Forschungslabors haben beeindruckende Ergebnisse durch die Verknüpfung von LLMs (Large Language Models, wie die hinter ChatGPT) mit Robotern erzielt. Jüngste Durchbrüche im Bereich des verstärkenden Lernens ermöglichen es Humanoiden nun, immer komplexere Aufgaben auszuführen, die durch Sprachbefehle gesteuert werden. Die Auswirkungen der KI - eine Fortsetzung der ChatGPT-Revolution - brechen nun aus den Computern heraus und in unsere physische Welt hinein.

Robotische KI-Agenten: Große Geschäftschancen

Industrielle Anwendungen gibt es in Hülle und Fülle und sie bieten bedeutende Möglichkeiten für Unternehmen - von der Fertigung (Automatisierung, Qualitätskontrolle, Wartung) bis hin zum Gesundheitswesen (tägliche Assistenz), dem Tourismus (Empfang, Reiseleiter) und dem Bildungswesen (interaktive Nachhilfe, integrative Unterstützung). Angesichts dieser Aussichten und der zahlreichen Herausforderungen, die sich daraus ergeben, hat sich das Artefact Research Center einer kühnen Herausforderung gestellt. Es hat die Vielfalt des Know-hows des Artefact genutzt, um drei Roboteranwendungen mit innovativer Mensch-Maschine-Interaktion zu bauen und zu entwickeln und gleichzeitig neue Technologien zu testen.

Methodik und Ansatz

Die Herausforderung, die Artefact seinen Teams gestellt hat, steht im Einklang mit seinem Open-Source-Ethos. Diese Projekte basieren auf Roboterarmen, die auf Hugging Face's “LeRobot” Projekt, mit Open-Source-Bauplänen und -Code, zu bescheidenen Kosten von etwa 200 € pro Arm. Artefact überwand die Hardware-Herausforderungen, indem es einige Motoren austauschte, um eine präzisere Bewegung zu erreichen.

Auch aus algorithmischer Sicht war Artefact innovativ: Die Teams replizierten und adaptierten Vorwärtskinematik Algorithmen (Definition der Armposition anhand eines Befehls) und inverse Kinematik Algorithmen (Finden des optimalen Befehls für eine Zielbewegung). Sie testeten die Grenzen verschiedener Strategien zur Bewegungssteuerung. Reinforcement Learning ermöglicht zwar eine größere Bewegungsvielfalt, ist aber auch data-intensiv zu trainieren, während die konventionelle Steuerung mehr Modellierungs- und Ingenieurswissen erfordert, aber die Bewegungen des Roboters werden besser kontrolliert und beherrscht.

Das Hauptziel besteht darin, eine Grundlage an Fachwissen aufzubauen und die Überzeugungen von Artefact in Bezug auf das Potenzial, die Grenzen und die Anwendungen dieser Technologien für seine Kunden zu stärken. Dieser erste Schritt - die Erforschung der Robotik der nächsten Generation, ergänzt durch KI - ist eine neue Initiative unter der Leitung des Artefact Research Center. Weitere wissenschaftliche Studien können folgen, um dieses Verständnis zu vertiefen. 

Zukünftige Entwicklungen

Im Anschluss an VivaTech werden die Teams an einem Roboterarm-Projekt für mehrere Kunden arbeiten, die bereits ihr Interesse bekundet haben. Diese Anwendungsfälle bleiben zwar vorerst vertraulich, aber sie bieten Artefact die Möglichkeit, die Robustheit und Zuverlässigkeit von Roboteragenten in realen industriellen Umgebungen zu verbessern - mit allen Risiken und Herausforderungen, die dies mit sich bringt.

Besuchen Sie uns auf der VivaTech vom 11. bis 14. Juni 2025 an der Porte de Versailles, Halle 1, Stand G48 und erleben Sie unsere Roboter in Aktion. Entdecken Sie, wie wir Ihnen helfen können, Ihre Zukunft im Zeitalter von KI und Robotik zu gestalten.

Über Artefact

Artefact ist ein französisches Beratungs- und Ingenieurbüro, das sich auf data und KI spezialisiert hat und in Europa führend in seinem Bereich ist. Wir haben unseren Sitz in Paris, sind in 25 Ländern auf allen Kontinenten vertreten und beschäftigen 1.700 Mitarbeiter. Unsere Aufgabe ist es, Unternehmen dabei zu helfen, das volle Potenzial von KI und data durch maßgeschneiderte Lösungen zu erschließen, die ihren spezifischen Geschäftsanforderungen entsprechen. Als Pioniere in diesem Bereich verbinden wir technologische Kompetenz mit operativer Exzellenz und arbeiten mit den weltweit führenden Unternehmen zusammen. Zu unseren Kunden gehören alle wichtigen Wirtschaftssektoren - Industrie, Einzelhandel, Luxusgüter, FMCG, Gesundheitswesen, Finanzen - und große internationale Unternehmen. Über die Beratung hinaus engagieren wir uns für ethische und zugängliche KI. Wir haben die “School of Data” ins Leben gerufen, um Karrierewechsel in die Technologiebranche zu fördern, und KI-Forschungszentren in Paris und Shanghai gegründet.

Über das Artefact Research Center

Wir sind ein Team von 20 Wissenschaftlern, die in den Bereichen maschinelles Lernen, Informatik und Managementwissenschaften arbeiten. Wir widmen uns der Verbesserung von KI-Modellen - wir machen sie interpretierbarer und kontrollierbarer und untersuchen ihren praktischen Einsatz in Unternehmen. Unsere gesamte Arbeit ist Open Source und wird über von Experten begutachtete internationale Konferenzen, wissenschaftliche Veröffentlichungen, White Papers und frei verfügbaren Code verbreitet. Wir arbeiten eng mit führenden Akademikern zusammen. Unsere Philosophie ist es, die Kluft zwischen Industrie und Wissenschaft zu überbrücken. Unsere Forschung ist von realen Herausforderungen inspiriert, die in Artefact-Projekten auftreten, und wir bauen kontinuierlich Partnerschaften mit der Industrie auf, um unsere Methoden an realen Anwendungsfällen und data zu testen. 

Kontakt zur Presse

maud.ollieric@taddeo.fr / +33 6 23 38 90 09