Warum "Black" und warum "Friday"?
Entstehung: Daten und Fakten
Lasst uns zunächst einmal auf eine kurze historisch-linguistisch-etymologische Reise begeben:Woher kommt dieser Tag und wie hat er sich im digitalen Zeitalter etabliert?
Der Black Friday hatte seinen Ursprung in den Vereinigten Staaten Anfang der 1950er Jahre. Das am Freitag stattfindende Ereignis folgt(e) direkt nach dem Thanksgiving, der auf den vierten Donnerstag im November fällt.
Der Black Friday ist eine Verkaufsveranstaltung, die Rabatte, die damals noch im stationären Handel angeboten wurden, in den Fokus stellt(e) und zum Kauf von Produkten anlockt(e).
Kalendermäßig fällt der Thanksgiving auf einen Donnerstag zwischen dem 22. und dem 28. November (einschließlich); so findet der Black Friday entsprechend zwischen 23. bis 29. November statt.
Traditionell nutz(t)en Arbeitnehmer, Familien etc. den Tag nach Thanksgiving als Brückentag, um von einmaligen Rabatten und Sonderangeboten zu profitieren und so ihre Weihnachtseinkäufe effektiv und preisgünstig zu erledigen.
Über die Entstehung des Namens “Black Friday” existieren viele Mythen:
Aus der kontinentalen Perspektive und den “Spekulationen” zufolge sei der “Black Friday”, also der “schwarze Freitag” dadurch entstanden, dass aufgrund der Zeitverschiebung in Europa bereits der Freitag begonnen hatte, während auf dem amerikanischen Kontinent der Donnerstag noch nicht zu Ende war.
Anfang der 1950er Jahre verwendete die amerikanische Presse den Begriff “Black Friday” schwarz auf weiß – mit der Anspielung, dass die Straßen am Freitag nach Thanksgiving voller Menschenmassen und somit “schwarz” seien.
Laut weiteren Quellen sei der Begriff Black Friday das erste Mal in den 1960er Jahren in der US-amerikanischen Stadt Philadelphia schriftlich belegt worden: Damals bezeichnete die Polizei von Philadelphia den Tag nach Thanksgiving im Zusammenhang mit den Masseneinkäufen als Black Friday, um die Menschenmengen zu beschreiben, die in die Stadt strömten, um die ersten Weihnachtskäufe zu erledigen: Dadurch brachten sie Chaos auf den Straßen und in der Innenstadt mit sich
Diese Überfüllung führte zu Verkehrsproblemen und einem erhöhten Polizeieinsatz und machte diesen Tag aus der Sicht der “gestressten” Polizisten zu einem wahrhaft "Black Friday" – im Sinne eines Unglückstags.
Am Black Friday boten die Geschäfte gewöhnlich stark reduzierte Preise an, um Kunden (in die stationären Geschäfte) anzulocken.
Laut einer weiteren Spekulation rühre die Bezeichnung "Black Friday" möglicherweise daher, dass an diesem Tag die Geschäfte oft in schwarzen Zahlen landeten oder die Hände der (Einzel-) Händler schwarz vom Geld-Zählen waren.
Diese “Vorstellung” kann unter anderem der Grund dafür sein, warum dieser Tag in den 1980er Jahren eine positive Konnotation erhielt und einen enormen Marketingeffekt hervorrief und ebenso hinterließ: Die Einzelhändler begannen nämlich, den Namen umzupolen, um die Vorstellung zu fördern, dass der Black Friday der Tag war, an dem Geschäfte von „rot“ (Verlust) in „schwarz“ (Gewinn) wechseln.
Diese Marketingstrategie zahlte sich aus und führte dazu, dass Black Friday zum sinnverwandten Begriff für massive Rabatte und Sonderangebote wurde.
Wann und wie kam Black Friday nach Europa / Deutschland?
Da hatte tatsächlich Apple seine Finger mit im Spiel (wer denn sonst? ;)
Im Jahre 2006 war Apple das erste Unternehmen, das die amerikanische Tradition nach Europa transferiert und am letzten November-Freitag mit starken Rabatten promotet hat; dennoch ohne den Begriff “Black Friday” zu verwenden.
Der erste große Online-Black Friday fand statt, als Amazon und andere E-Commerce-Plattformen begannen, den Tag für spezielle Angebote zu nutzen.
Noch bis zum Jahre 2010 war die Rede von einem „eintägigen Shopping Event“ , das aber so an Bekanntheit gewann, dass im Folgejahr 500 weitere Händler nachgezogen waren.
Mit der zunehmenden Digitalisierung des Einzelhandels begann der Black Friday kontinuierlich, sich auch online zu etablieren. Die Verbraucher schätzten nach und nach die Möglichkeit, von zu Hause aus einzukaufen, ohne sich in das Gedränge in den Geschäften begeben zu müssen.
In den letzten Jahren haben viele Einzelhändler ihre Online-Angebote erheblich ausgeweitet, um dem Trend gerecht zu werden: Der Online-Verkauf am Black Friday erlebte ein explosionsartiges Wachstum und wurde zu einem wichtigen Ereignis für die Online Shops & Online Shopper.
Im Laufe der Jahre hat sich der Black Friday zu einem der umsatzstärksten Tage des Jahres für die Händler entwickelt und ist mittlerweile auch in vielen anderen Ländern, darunter auch Deutschland, beliebt.
In Europa oder Deutschland ist Black Friday als Begriff erst seit etwa einem
Jahrzehnt populär.
Im größeren Volumen findet Black Friday in Deutschland seit 2013 statt und hat sich auch als festen Begriff auf dem deutschen Markt etabliert: Seit 2017/ 2018 ist es für die Mehrheit der Deutschen kein Fremdwort mehr und hat sogar nachfolgend sein Pärchen “Cyber Monday” und noch weitere Newcomer mit sich gebracht.
Vom eintägigen Shopping Event zum Black Month / Black November
Der als “eintägiges Shopping Event“ gedachte Black Friday ist über die Jahre hinweg zu einem Kaufrausch geworden und wird inzwischen vermehrt auf mehrere Tage verlängert.
Die Erweiterungen der Verkaufsveranstaltung bringen nicht nur neue Neologismen / Wortkreationen mit sich, sondern rufen dadurch auch neue oder erweiterte Marketingstrategien hervor.
Mittlerweile finden die Verkaufsaktionen der Shops nicht mehr nur am Black Friday selbst statt, sondern werden zum Black Weekend oder bis zum Cyber Monday und sogar auf eine ganze Black Week ausgeweitet.
So haben die End-User mehrere Tage oder sogar Wochen infolge die Möglichkeit, Schnäppchen zu ergattern.
✅ Black Week 2025 → 24. November - 30. November 2025
✅ Black Friday 2025 → 28. November 2025
✅ Black Weekend 2025 → 28. November - 30. November 2025
✅ Cyber Monday 2025 → 1. Dezember 2025
Wie man den erweiterten Kalender-Daten aus der obigen Übersicht entnehmen kann, ziehen viele Shops die Angebote oft auch schon vorher oder bis zur Cyber Monday-Woche (1. Dezember 2025) in die Länge, um den (Online)-Verkäufen nach oder vor Black Friday einen lukrativen Push zu geben und das Einkaufserlebnis weiter zu optimieren.
Die Black Week wurde eingeführt, zum einen, um das Einkaufserlebnis für die Endkunden zu verlängern und zum anderen, den Händlern die Möglichkeit zu geben, dadurch ihre Verkäufe über mehrere Tage zu steigern.
Für Händler ist die Black Week eine wichtige Umsatzquelle und zudem in vielerlei Hinsicht eine Möglichkeit, ihre Lager von älteren Produkten zu befreien.
Die Black Week beginnt in der Regel am Montag vor dem Black Friday und endet am Sonntag. In diesem Jahr startet die Black Week also am 24. November.
Einige Angebote können sogar bis zum Cyber Monday dauern. Vor allem Unternehmen aus dem Bereich der Technik veranstalten einen Cyber Monday, an dem insbesondere Elektronikartikel, wie z.B. Bluetooth Kopfhörer oder Lautsprecher, vergünstigt angeboten werden.
Die Kombination aus Black Friday und Cyber Monday hat es den Händlern ermöglicht, eine durchgehende Verkaufsphase zu schaffen, die über das traditionelle Wochenende hinausgeht. Der Wettbewerb im E-Commerce hat dazu geführt, dass viele Unternehmen ihre Marketingstrategien und Webseiten weiterentwickeln, um ihre Kunden noch mehr zum Kauf zu animieren.
In den letzten Jahren, insbesondere während und nach der Corona Pandemie, hat sich auch der Online-Handel während der Black Week und am Cyber Monday stark entwickelt, da viele User ihre Einkäufe lieber bequem von zu Hause aus erledigen, weil es unter anderem ein Vorteil ist, lange Warteschlangen zu vermeiden und zudem auch Zeit und Möglichkeit zu haben, die Preise der zahlreichen Angebote zu vergleichen.
Heutzutage sprechen wir sogar vom Black November oder Black Month: Viele Unternehmen starten vermehrt bereits Anfang November mit attraktiven Rabatten und Sonderangeboten, die über die vier Wochen in unterschiedlicher.
Ausprägung verteilt sind, um die Kauflust der Verbraucher rechtzeitig zu erwecken und deren Einkaufserlebnis im ganzen Monat zu bereichern: Damit locken sie die End-User im gesamten November mit spezifischen Aktionen und Promotionen in den (Online)Shops. Dies verleiht dem Event zunehmend den Charakter eines „Black Months“.
Black Week & Black November im Affiliate Marketing:
Die Black Week gehört zu den wichtigsten Zeiten im Affiliate Marketing. In dieser Phase können Online-Shops gemeinsam mit Affiliates enorme Umsätze generieren und ihre Marktposition nachhaltig stärken.
Umsatztrends im Affiliate Marketing
Insbesondere im Affiliate Marketing zeigen sich interessante Trends und Entwicklungen.
Ein Blick auf die Umsatzentwicklung der letzten Jahre zeigt, dass sich das Konsumverhalten in einem dynamischen wirtschaftlichen Umfeld kontinuierlich verändert.
Verschiebung des Kaufverhaltens
2022: In der Zeit der Post-Pandemie erlebte das Affiliate Marketing während der Black Week einen signifikanten Anstieg der Umsätze. Nach den Einschränkungen der Pandemie suchten Verbraucher verstärkt nach Angeboten, was zu einem Anstieg der Online-Einkäufe und Umsatzsteigerung führte. Der Fokus lag auf schnellen und unkomplizierten Kaufentscheidungen: Viele Online-Shops boten Anreize wie exklusive Rabatte und spezielle Promotions für Affiliates an.
Die Umsätze im Affiliate Marketing stiegen um etwa 30% im Vergleich zum Vorjahr. Besonders stark waren die Kategorien Elektronik, Mode und Haushaltswaren.
2023: Die Inflation im Jahr 2023 brachte veränderte Konsumgewohnheiten mit sich, da Inflationssorgen und eine veränderte wirtschaftliche Lage einen starken Einfluss auf das Kaufverhalten hatten. Obwohl die Umsätze im Affiliate Marketing weiterhin stark waren, verzeichneten sie ein moderates Wachstum: Die Umsätze stiegen um etwa 15% im Vergleich zu 2022.
Der Trend zum Online-Shopping hielt an, jedoch mit einer stärkeren Sensibilisierung für Rabatte und Sonderaktionen. Verbraucher wurden versierter darin, Preise zu vergleichen und gezielt nach den besten Angeboten zu suchen.
2024: Nach einer Phase wirtschaftlicher Unsicherheit stabilisierte sich das Konsumverhalten. Laut NielsenIQ stieg der Umsatz in der Black Week 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 4,7%. Besonders gefragt waren technische Konsumgüter wie Heißluftfritteusen, AR-/ VR-Brillen, Kopfhörer und Computer. Der Online-Handel legte um 4% zu, während der stationäre Handel ein Umsatzplus von 6% verzeichnete.
2025: Für das Jahr 2025 rechnen Branchenexperten mit moderatem, aber stabilem Wachstum im Affiliate Marketing — getrieben durch die anhaltende Bedeutung digitaler Vertriebskanäle und gezielte Rabattstrategien. Der Handelsverband Deutschland (HDE) prognostiziert ein Wachstum des Onlinehandels um rund 4% gegenüber 2024, was einem Umsatzvolumen von etwa 92,4 Milliarden Euro entspricht.
Im Affiliate-Sektor wird das Umsatzwachstum 2025 im Vergleich zu 2024 voraussichtlich bei etwa 8-12% liegen. Dieser ist zwar moderater als in früheren Boom-Jahren, liegt jedoch über dem Durchschnitt des Gesamt-E-Commerce.
In Summe bleibt der Affiliate-Kanal für Händler eine zentrale Hebelstelle zur Umsatzsteigerung während der Black Week — allerdings mit stärkerer Fokussierung auf Effizienz, gezielte Incentivierung und datenbasierte Steuerung der Partnerprogramme.
Preissensibilität & Kategorielle Verschiebungen
Rabatte und Sonderaktionen bleiben zentrale Motivationsinstrumente der Black Week. Verbraucher reagieren besonders auf attraktive Preisnachlässe, B-Ware oder Abverkäufe von Lagerware.
Laut einer Studie von Shopify gaben 77% der deutschen Konsumenten an, aktiv Preise zu vergleichen, und 61 % warteten gezielt auf Sonderaktionen wie Black Friday oder Cyber Monday. Dies unterstreicht die anhaltende Bedeutung von Rabatten als Kaufanreiz.
Zugleich verschiebt sich der Fokus zunehmend auf Essentials wie Lebensmittel, Gesundheit und Alltagsprodukte, während Luxusgüter weniger im Vordergrund stehen. Die Inflation und steigende Lebenshaltungskosten führen zu bewussterem Konsum – ein Trend, der sich auch auf die Auswahl der Produkte über Affiliate-Kanäle auswirkt. Im Jahr 2024 wuchsen Online-Apotheken und Gesundheitsprodukte um 18 % im Vergleich zum Vorjahr.
Publisher-Segmente 2024/ 2025: Erfolgsfaktoren für die Black Week / den Black November
Wie wir sehen, verändert sich jedes Jahr das Konsumentenverhalten der Verbraucher, was neue Herausforderungen und Chancen im Affiliate Marketing mit sich bringt.
2024 vollzog sich noch der Trend der Zurückhaltung der Verbraucher oder ihres “überlegten Konsums”: Die Konsumenten sind in der Black Week hoch motiviert, aber auch preisbewusst und selektiv.
In diesem anspruchsvollen Umfeld entscheidet die Wahl der richtigen Publisher-Modelle über den Erfolg der Black Week oder des gesamten Black November. Wer seine Partnerstrategien gezielt ausrichtet, kann Reichweite, Conversions und Umsatz spürbar steigern – trotz vorsichtiger Konsumenten.
Ansätze, die lukrative Ergebnisse versprechen
Viele Verbraucher planen ihre Einkäufe im Voraus, vergleichen Preise und nutzen Wunschlisten, um während der Black Week gezielt zuzuschlagen.
Trotz Planung bleibt die Spontanität ein wesentlicher Faktor, insbesondere bei attraktiven Blitzangeboten.
Die Black Week wird zunehmend zum Testfeld für innovative Publisher-Konzepte: Performance-orientierte Affiliates, Content-getriebene Nischen-Publisher und datenbasierte Shopping-Plattformen gewinnen an Relevanz. Erfolgreiche Marken nutzen diese Vielfalt, um unterschiedliche Zielgruppen punktgenau zu erreichen und die Customer Journey über alle Kanäle hinweg zu optimieren.
Blickt man auf 2025, wird diese Entwicklung weiter an Fahrt aufnehmen. Publisher-Modelle, die Flexibilität, Echtzeit-Optimierung und tiefere Integration von Brand- und Performance-Zielen bieten, werden zu den entscheidenden Treibern für Wachstum und Profitabilität. Unternehmen, die ihre Affiliate-Strategie frühzeitig auf diese Trends ausrichten, sichern sich einen entscheidenden Vorsprung in der umkämpften Black Week-Phase.
In diesem Zusammenhang rückt auch das AI Scouting in Kombination mit Data Intelligence in den Mittelpunkt: KI-gestützte Algorithmen können riesige Datenmengen in Echtzeit analysieren, um neue Publisher-Potenziale, Zielgruppencluster und Kaufmuster frühzeitig sichtbar zu machen. Während klassische Data-Auswertungen Rückblicke auf vergangene Kampagnen bieten, ermöglicht AI Scouting eine vorausschauende Perspektive – es erkennt Trends und bewertet die Erfolgswahrscheinlichkeit von Partnerschaften.
Marken, die diese Synergie aus Data und KI konsequent nutzen, verschaffen sich nicht nur Transparenz, sondern entwickeln ein adaptives System, das unter anderem auch während der Black Week eigenständig Chancen identifiziert.
Content Publisher, Blogs und Vergleichsportale
Auch klassische Verlage und reichweitenstarke Online-Portale haben längst das enorme Potenzial der Black Week erkannt und nutzen diese Zeit gezielt für ihre Kampagnenausspielung. Content-getriebene Publisher – von Blogs über Vergleichsportale bis hin zu spezialisierten Ratgeberseiten – spielen eine Schlüsselrolle bei der Entscheidungsfindung. Diese Modelle unterstützen besonders bei hochpreisigen oder erklärungsbedürftigen Produkten.
Sie begleiten Konsument:innen im gesamten Entscheidungsprozess: von der ersten Inspiration über die Orientierung bis hin zur finalen Kaufentscheidung. Durch redaktionelle Beiträge wie ausführliche Ratgeber, Top-Listen oder detaillierte Reviews schaffen sie Vertrauen, liefern Mehrwert und erhöhen die Kaufbereitschaft. Besonders bei erklärungsbedürftigen Produkten oder hochpreisigen Anschaffungen wirken diese Inhalte als entscheidendes Bindeglied zwischen Marke und End User.
Für Advertiser bieten Content Publisher damit die Möglichkeit, ihre Produkte in einem glaubwürdigen und redaktionellen Umfeld zu platzieren – und genau in dem Moment präsent zu sein, wenn Konsument:innen aktiv nach Orientierung suchen.
Preisvergleich & CSS
Die Kombination von Preisvergleich (Price Comparison) und CSS (Comparison Shopping Services) im Affiliate Marketing, besonders während stark frequentierter Shopping-Events wie der Black Week, bietet zahlreiche Vorteile, da sie im Mid Funnel sehr stark sind.
Preisvergleichsplattformen (Price Comparison)
Preisvergleichsplattformen ziehen Käufer an, die aktiv auf der Suche nach den besten Angeboten sind. Diese hohe Kaufabsicht führt zu einer besseren Conversion-Rate.
Während der Black Week, wenn Verbraucher besonders preissensitiv sind, kann die Präsentation von attraktiven Rabatten oder Bestpreisen auf Preisvergleichsseiten direkte Verkäufe steigern.
Preisvergleichsplattformen sind im E-Commerce ein zentraler Baustein für die Mid-Funnel-Strategie. Sie sprechen Nutzer gezielt an, die bereits ein starkes Kaufinteresse haben, und fungieren als neutrale Instanz, die Vertrauen schafft. Gerade in Zeiten intensiver Rabattaktionen wie der Black Week spielt ihre Glaubwürdigkeit eine entscheidende Rolle: Verbraucher schätzen es, Preise transparent und objektiv vergleichen zu können, ohne von direkten Marketingbotschaften beeinflusst zu werden.
Auf diesen Plattformen werden Produkte nicht nur nach Preis, sondern häufig auch nach Bewertungen, Lieferbedingungen oder Zusatzservices verglichen. Das bietet Unternehmen die Chance, ihre Stärken hervorzuheben und Kaufanreize zu schaffen. Ein gut gepflegter Produktfeed, der aktuelle Preise, Verfügbarkeiten und Promotions abbildet, ist hierbei entscheidend. Plattformen, die Rabatte und Sonderaktionen klar kommunizieren, erzeugen bei den Besuchern sofortige Kaufimpulse, die sich direkt in gesteigerte Conversion-Rates übersetzen lassen.
Darüber hinaus profitieren Händler von der gezielten Ansprache kaufbereiter Nutzer: Wer auf einer Vergleichsplattform nach einem bestimmten Produkt sucht, hat die Kaufentscheidung oft schon weitgehend getroffen. Strategisch eingesetzte Preisvergleichskampagnen helfen, genau diese Nutzer abzuholen, bevor sie sich für die Konkurrenz entscheiden, und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass der Besucher zum Käufer wird.
CSS (Comparison Shopping Services)
Während der Black Week ist der Wettbewerb besonders hoch: CSS-Kampagnen können helfen, sich von der Masse abzuheben.
Affiliates mit CSS-Fokus können zur Erweiterung der Reichweite beitragen, indem sie Kampagnen aufsetzen, die speziell auf die Black Week abgestimmt sind.
CSS-Kampagnen ermöglichen den Online Shops, in den Google Shopping-Ergebnissen präsenter zu sein. Sie ermöglichen es Händlern, ihre Produkte prominent in den Shopping-Ergebnissen zu platzieren und gleichzeitig die Klickkosten deutlich zu reduzieren. Durch die Nutzung eines CSS-Partners lassen sich CPCs optimieren, was mehr Budget für ergänzende Marketingmaßnahmen wie Content-Erstellung, Retargeting oder zusätzliche Kampagnen freisetzt.
Besonders im Wettbewerb um kaufbereite Nutzer sind CSS-Kampagnen ein wirkungsvolles Instrument, um Potenziale im Mid-Funnel auszuschöpfen. Sie bieten nicht nur Kostenvorteile, sondern auch die Möglichkeit, die Reichweite in einem stark umkämpften Umfeld zu erhöhen. Händler, die ihre CSS-Kampagnen strategisch pflegen, profitieren von einer kontinuierlichen Optimierung der Performance und können die gewonnenen Insights direkt in andere Marketingmaßnahmen einfließen lassen.
Programmatic Advertising und Retargeting
Automatisierte Werbemodelle und intelligente Retargeting-Strategien zählen zu den effektivsten Hebeln in der Black Week. Sie ermöglichen es Marken, genau jene User erneut anzusprechen, die bereits Interesse an bestimmten Produkten oder Kategorien gezeigt haben – und sie im entscheidenden Moment gezielt zurück in den Kaufprozess zu führen.
Besonders wirkungsvoll sind dynamische Anzeigenformate, die sich automatisch an das Nutzerverhalten anpassen. Ob zeitlich begrenzte Angebote, personalisierte Rabatte oder die Erinnerung an ein Produkt im Warenkorb – durch individuell zugeschnittene Botschaften steigt die Wahrscheinlichkeit einer Conversion erheblich. Gleichzeitig sorgt Programmatic Advertising dafür, dass Werbebotschaften in Echtzeit und mit hoher Reichweite an die relevantesten Zielgruppen ausgespielt werden.
Für Advertiser bietet diese Kombination den doppelten Vorteil: maximale Effizienz durch präzises Targeting und eine deutlich gesteigerte Abschlussquote in einer ohnehin stark umkämpften Verkaufsphase.
Cashback & Loyalty Portale
Cashback- und Loyalty-Portale gehören in der Black Week zu den stärksten Performance-Treibern. Da sie am Ende der Customer Journey angesiedelt sind, leisten sie einen erheblichen Beitrag zu den finalen Conversions. User, die ohnehin bereits eine Kaufabsicht haben, werden durch zusätzliche finanzielle Anreize oder exklusive Bonusmöglichkeiten gezielt zur Transaktion motiviert.
Gerade bei preisbewussten Käufer:innen erfreuen sich diese Modelle großer Beliebtheit. Attraktive Cashback-Raten oder die Vergabe von Extra-Punkten im Rahmen von Loyalty-Programmen schaffen einen unmittelbaren Mehrwert und erhöhen die Wahrscheinlichkeit eines Abschlusses deutlich. Gleichzeitig können Advertiser durch gezielt erhöhte Incentives den Traffic auf margenstarke Produkte oder strategisch relevante Kategorien lenken – und so den wirtschaftlichen Erfolg der Black Week Kampagnen zusätzlich steigern.
Unter anderem interessant ist dieses Modell auch für Advertiser, die keine Möglichkeit haben, mit hohen Rabatten in den Markt zu gehen: Durch Cashback oder Punkteprogramme ergibt sich für preisbewusste User dennoch ein attraktiver Effektivpreis.
Gutschein- und Deal-Seiten
Gutschein-, Rabatt- und Dealseiten sind auch in der Black Week ein unverzichtbarer Bestandteil des Marketing-Mix. Konsument:innen suchen in dieser Phase besonders aktiv nach Vergünstigungen und attraktiven Angeboten – und genau hier setzen diese Plattformen an. Sie bündeln die besten Deals und liefern den Nutzer:innen einen direkten Mehrwert, indem sie den Zugang zu exklusiven oder zeitlich limitierten Rabatten erleichtern.
Ein Großteil der User sind auf Gutschein- und Dealseiten in der Regel bereits mit einer klaren Kaufabsicht unterwegs. In diesem Zusammenhang weisen diese Modelle eine überdurchschnittlich hohe Conversion-Rate auf. Advertiser profitieren somit von einer effizienten Reichweite bei einer kaufbereiten Zielgruppe, die nur noch auf den finalen Trigger zum Abschluss wartet. Gleichzeitig können Gutscheine und exklusive Deals gezielt dazu genutzt werden, den Abverkauf in stark umkämpften Produktkategorien anzukurbeln oder Rest- und Lagerbestände effizient zu platzieren.
Besonders vorteilhaft sind diese Portale auch für Advertiser, die keinen großen Spielraum für hohe Rabatte haben: Schon kleinere, exklusive Gutscheine oder zeitlich begrenzte Aktionen reichen aus, um preisbewusste End User zu aktivieren und starke Conversion-Effekte zu erzielen.
Noch spannender ist zudem der zweite Effekt, auch Impulskäufe genannt: Viele User besuchen insbesondere Dealportale nicht mit einem festen Kaufziel, sondern lassen sich von attraktiven Angeboten inspirieren. Ein starker Deal kann hier ein Bedürfnis wecken, das vorher nicht existiert hat – und so zu einem ungeplanten Kauf führen würde. Dies eröffnet Advertisern einen zusätzlichen Absatzkanal, der über die klassische Nachfrage hinausgeht.
Gerade in hart umkämpften Märkten, in denen Preis und Aufmerksamkeit entscheidend sind, können exklusive Aktionen oder limitierte Deals nicht nur bestehende Kaufabsichten abholen, sondern neue Kaufentscheidungen generieren, die ohne diesen Impuls nicht zustande gekommen wären.
Dieser duale Effekt macht Gutschein- und Dealseiten besonders leistungsstark: Sie sichern einerseits bestehende Umsätze ab, indem sie den letzten Conversion-Schritt unterstützen, und erweitern gleichzeitig den Markt, indem sie neue Käufergruppen aktivieren. Schon kleine, exklusive Rabatte oder zeitlich begrenzte Aktionen reichen aus, um preisbewusste und spontane Käufer anzusprechen.
Live-Shopping-Events und Interaktive Erlebnisse
Live-Shopping-Events und interaktive Online-Erlebnisse entwickeln sich zu einem der spannendsten Trends rund um die Black Week. Sie bereichern nicht nur das Einkaufserlebnis, sondern schaffen echte Nähe zwischen Marke und Konsument:innen. Besonders jüngere Zielgruppen, die stark durch soziale Medien geprägt und von Influencern inspiriert werden, lassen sich durch diese Formate effektiv erreichen.
Die Kombination aus Social-Media-Reichweite, Influencer-Marketing und Echtzeit-Interaktion macht Live-Shopping zu einem wirkungsvollen Tool, um Aufmerksamkeit zu erzeugen und Kaufimpulse direkt im Moment der Inspiration zu setzen. Exklusive Angebote, limitierte Produkte oder spezielle Black-Week-Deals können hier live inszeniert und emotional aufgeladen präsentiert werden – was die Kaufbereitschaft zusätzlich verstärkt.
Praktisch können Händler Live-Shopping gezielt einsetzen, um Restbestände effizient abzubauen, Limited Editions exklusiv zur Black Week zu launchen oder Produkte besonders aufmerksamkeitsstark zu inszenieren. So entsteht nicht nur kurzfristiger Abverkauf, sondern auch eine nachhaltige Markenbindung zu einer digital-affinen Community.
Black Week Publisher – Experten für den Peak der Sales-Saison
Black Week Publisher sind auf den umsatzstärksten Shopping-Zeitraum des Jahres spezialisiert und bündeln ihre Aktivitäten rund um die Black Week und den Cyber Monday. Sie zeichnen sich durch extrem hohe Reichweiten, starke Traffic-Spitzen und eine klare Fokussierung auf kurzfristige Conversion-Steigerung aus. Viele dieser Publisher betreiben eigene Black Week Portale oder Deal-Seiten, die sich ausschließlich auf stark rabattierte Produkte konzentrieren und in dieser Zeit als zentrale Anlaufstellen für Schnäppchenjäger dienen.
Diese Portale bündeln die Angebote zahlreicher Händler und präsentieren sie in übersichtlicher Form, sodass Nutzer schnell und gezielt passende Deals finden können. Der Fokus liegt klar auf attraktiven, zeitlich begrenzten Aktionen, die durch starke Preisreduktionen überzeugen und so für hohe Conversion Rates sorgen.
Ihr Erfolg basiert vor allem auf gezieltem Timing, Countdown-Deals und hoher Sichtbarkeit. Besonders relevant sind diese Publisher für Marken, die innerhalb kürzester Zeit große Volumina generieren möchten. Durch ihre Spezialisierung können sie die enorme Nachfrage in der Black Week optimal kanalisieren und bieten damit eine effiziente Möglichkeit, kurzfristig große Reichweiten zu generieren.
Besonders erfolgreich sind exklusive Deals, die nur für kurze Zeit verfügbar sind und sich deutlich von den regulären Angeboten abheben – ein entscheidender Faktor, um in der Flut an Rabatten herauszustechen.
Technologische Entwicklungen
Die Nutzung mobiler Endgeräte steigt kontinuierlich, was die Effektivität von Affiliate-Marketing-Kampagnen während der Black Week deutlich erhöht. Mobile-Optimierung ist längst kein „Nice-to-have“ mehr, sondern eine entscheidende Voraussetzung, um hohe Conversion-Rates zu erzielen. Schnell ladende, übersichtliche Landingpages und mobile-freundliche Checkout-Prozesse sind heute Grundvoraussetzung, damit Nutzer:innen den Kaufabschluss auch unterwegs problemlos tätigen können.
Darüber hinaus gewinnen Plattformen wie Instagram, TikTok und andere Social-Media-Kanäle zunehmend an Bedeutung, um insbesondere jüngere Zielgruppen gezielt anzusprechen. Kurze, aufmerksamkeitsstarke Inhalte, interaktive Features und die Einbindung von Influencern schaffen zusätzliche Kaufimpulse und verknüpfen Content, Entertainment und Commerce auf innovative Weise.
So werden technologische Entwicklungen und mobile Nutzung zu einem integralen Bestandteil erfolgreicher Black-Week-Strategien.
Besonders vorteilhaft ist dies auch für Advertiser mit begrenztem Marketingbudget: Durch eine optimierte mobile Nutzerführung lassen sich Conversion-Effizienz und Umsatz auch ohne hohe Media-Investitionen deutlich steigern.
Affiliate Marketing als Schlüsselstrategie für eine erfolgreiche Black Week
Affiliate Marketing ist ein wichtiger Bestandteil jeder erfolgreichen Black Week-Strategie. Affiliates übernehmen dabei eine wichtige Rolle: Sie bewerben gezielt Produkte, steigern den Traffic auf den Shops und arbeiten in vielen Fällen auf Provisionsbasis oder mit flexiblen Hybrid-Modellen. Dadurch entsteht für Advertiser ein leistungsbasiertes Marketing-Modell, das sowohl Effizienz als auch Skalierbarkeit ermöglicht.
Damit Affiliate-Kampagnen ihr volles Potenzial entfalten, ist eine sorgfältige und frühzeitige Planung unerlässlich. Dazu gehören die Auswahl der passenden Partner, die Abstimmung der Kampagnenziele und die Integration attraktiver Incentives. Nur so lassen sich Umsatz und Conversion maximieren, gleichzeitig das Kundenengagement nachhaltig steigern und langfristige Partnerschaften mit leistungsstarken Affiliates aufbauen.
Operatives Handling für eine erfolgreiche Black Week 2025 im Affiliate Marketing
Die Black Week 2025 bietet eine enorme Chance für Affiliates und Advertiser, ihre Umsätze signifikant zu steigern. Entscheidend für den Erfolg ist dabei nicht nur die strategische Ausrichtung, sondern auch das operative Handling – von der sorgfältigen Planung bis hin zur Umsetzung.
Langfristige vs. kurzfristige Planung: Chancen und Herausforderungen aus der Sicht eines Affiliate Marketing Managers
Die Planung der Black Week im Affiliate Marketing ist vonnöten, um die besten Ergebnisse zu erzielen.
Beide Ansätze haben ihre Vor- und Nachteile und hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie Unternehmensgröße, (zusätzliche) Budgetverfügbarkeit, Marge, Kapazitäten des Advertisers und seine Bereitschaft zu langfristiger Aktionsplanung.
Mit der geschickten Hand des Affiliate Specialists kann vieles operativ koordiniert und der Planungsprozess zum logischen Abschluss gebracht werden.
Hier sind einige Tipps, worauf man bei der Planung der Black Week im Affiliate Marketing achten sollte:
Langfristige Planung: Vorteile
1. Strategische Vorbereitung:
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- Eine frühzeitige Planung und ein offener und transparenter Austausch zwischen allen Beteiligten – Advertiser, Affiliates und Netzwerk – ermöglicht eine umfassende Strategie: die Auswahl der passenden Produkte, Rabatte, Marketingkampagnen sowie die Zuweisung des Media Budgets für den Affiliate-Kanal. Die Auswahl von Affiliates und Partnern, die zur Zielgruppe passen, ist ebenfalls frühzeitig zu klären.
Hierbei ist die Zusammenarbeit zwischen Affiliate Specialist/ Agentur und Advertiser unabdingbar, um einen langfristigen Aktionsplan mit relevanten Partnern aufzubauen und das Thema mit entsprechendem Vorlauf anzugehen.
Eine frühzeitige Planung bildet die Grundlage für eine durchdachte und effektive Strategie. Sie ermöglicht es, alle relevanten Elemente – von der Auswahl der Produkte über die Festlegung attraktiver Rabatte bis hin zur Zuweisung des Media Budgets – sorgfältig zu definieren. Besonders wichtig ist hierbei die gezielte Gestaltung von Marketingkampagnen, die sowohl den gesamten Online-Shop als auch den spezifischen Affiliate-Kanal optimal unterstützen.
Transparente Kommunikation zwischen allen Beteiligten – Advertiser, Affiliates und Netzwerk – bildet dabei die Basis für erfolgreiche Kampagnen.
Auf Seiten des Advertisers umfasst dies die Auswahl der Produkte, die Festlegung von Rabattmodellen, die Bestimmung der Budgethöhen für die unterschiedlichen Online-Marketing-Kanäle und die Entwicklung ansprechender Kampagneninhalte.
Parallel dazu ist die Auswahl der passenden Affiliates und Partner entscheidend: Sie sollten zur Zielgruppe des Advertisers passen und aktiv zur Umsetzung der Kampagnenziele beitragen.
Eine enge, gemeinsame Strategieplanung zwischen Affiliate Specialist oder Agentur und Advertiser ist dabei unerlässlich. Nur so kann ein langfristiger Aktionsplan erstellt werden, der alle relevanten Partner einbindet und ausreichend Vorlaufzeit für die Umsetzung bietet. Diese Kommunikation stellt sicher, dass Ziele, Budgets und Kampagneninhalte klar abgestimmt sind und die Umsetzung reibungslos erfolgen kann.
2. Budgetplanung und Ressourcenzuweisung (Forecast und Kalkulation):
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- Mit ausreichendem Vorlauf lassen sich Budgets und Ressourcen effizient verteilen. Zeitliche Puffer schaffen Spielraum für unvorhergesehene Herausforderungen und ermöglichen eine optimierte Ressourcennutzung. Besonders bei großen Kampagnenvorhaben ist es wichtig, Budgethöhen, Werbekostenzuschüsse oder zusätzliche CPO-Erhöhungen rechtzeitig zu besprechen. Auch Bonuszahlungen und Staffelmodelle für Affiliates sollten frühzeitig festgelegt und den Partnern kommuniziert werden.
Wenn Online Shops über geplante Zusatzbudgets verfügen oder umfangreiche Kampagnen geplant sind, ist es für Affiliate Marketing Specialists unerlässlich, frühzeitig mit der Black Week-Planung zu beginnen. Dabei sollte stets berücksichtigt werden, dass der Advertiser neben dem Affiliate-Kanal auch weitere Online Marketing Kanäle betreibt. Budgethöhen, Werbekostenzuschüsse und mögliche Zusatzkampagnen für den Affiliate Kanal sollten daher idealerweise mindestens drei Monate im Voraus abgestimmt werden.
In diesem Zusammenhang können Hybrid-Modelle, mögliche CPO-Erhöhungen, Bonuszahlungen bei Zielerreichung sowie Staffelmodelle für Affiliates mit berücksichtigt und sinnvoll in die Strategie integriert werden. Diese Vereinbarungen müssen anschließend rechtzeitig mit den Affiliates kommuniziert werden.
Auf Basis der festgelegten Ziele und der Budget- oder Verprovisionierung-Möglichkeiten werden die Angebote der Affiliates und Partner angefragt, gründlich geprüft und miteinander verglichen. Bereits zu Beginn des vierten Quartals können durch gezielte CPO-Erhöhungen erste Kampagnen oder Traffic-Aktionen „aufgewärmt“ werden, um kontinuierlich das Maximum aus der Peak Season herauszuholen.
In vielerlei Hinsicht und allen Fällen empfiehlt es sich, eine strukturierte Media- und Budgetplanung zu erstellen, auf die auch der Advertiser Zugriff hat: So kann er den Prozess aktiv mitverfolgen bzw. auch aktiv mitwirken, zum Beispiel die möglichen Angebote analysieren und freigeben oder ablehnen.
Im Rahmen der Mediaplanung dürfen die jeweiligen Einzelheiten/ Details zu Platzierungen, Platzierungsbeispiele, Kosten, Deadlines, vom Advertiser zu liefernde Informationen und Werbematerialien sowie die Dokumentation der Publisher IOs und Rechnungen nicht fehlen.
Um eine komplette Übersicht zu haben und damit auch in der hektischen Black Week alle Steps reibungslos verlaufen, erstellen wir bei ARTEFACT beispielsweise spezielle Excel-Masterlisten, in denen alle Informationen, Details und Dokumente aufgezeichnet und regelmäßig aktualisiert werden. Alternativ oder ergänzend können Projekte in Projektmanagement-Systemen mit Aufgaben/ Task-Verteilung & Ticketing eingerichtet werden.
Der Affiliate Specialist ist jedoch stets auf die Mitwirkung des Advertisers angewiesen. Die best-verhandelten Platzierungen bringen nichts, wenn Promotions- & Aktions-Details nicht rechtzeitig mit dem Publisher geteilt werden können, sodass der Publisher basierend auf dem Wettbewerb die passenden und am besten stärksten Tage oder Perioden für den Push blockt. Gleiches gilt für die rechtzeitige Bereitstellung von Werbemitteln, insbesondere bei großen Display- oder Content-Commerce-Kampagnen in führenden Medienhäusern.
3. Erhöhung der Planbarkeit:
Eine erfolgreiche Black Week im Affiliate Marketing beginnt lange vor dem eigentlichen Kampagnenstart. Frühzeitige Kommunikation mit Affiliates und das geschickte Aushandeln von Platzierungen oder Sonderkonditionen sind dabei entscheidend.
Wer frühzeitig in die Planung einsteigt, kann Preisverhandlungen strategisch führen, CPO-Modelle oder Bonuszahlungen gezielt einsetzen und so maßgeschneiderte Platzierungen für den Online-Shop oder einzelne Produkte realisieren.
Darüber hinaus eröffnet ein früher Buchungszeitpunkt häufig Kostenvorteile (z.B. Jahresplanung-Bundle-Preise) – etwa durch die Kombination von Black-Week-Platzierungen mit weiteren Kampagnenbuchungen über das Jahr hinweg. So lassen sich Budget und Jahresplanung optimal verzahnen und alle finalen Absprachen mit den Partnern stressfrei vorbereiten.
- Datenanalyse und KPI-Messung der Affiliates & Angebote:
- Mit ausreichendem Vorlauf können historische Kampagnendaten genutzt werden, um die besten Partner zu identifizieren und entsprechende Platzierungen zu buchen. Frühzeitiges Testen von Modellen ist dadurch ebenso möglich.
Affiliate Marketing lebt von Partnerschaften – und von Zahlen. Mit einer rechtzeitigen Planung haben die Affiliate Specialists genügend Zeit, um mit den Affiliates zu kommunizieren.
Es ist wichtig, frühzeitig die richtigen Partner für die Black Week zu identifizieren und entsprechende Angebote auszuhandeln. Dabei sollte man darauf achten, dass die Partner und Angebote zu der Zielgruppe der zu betreuenden Advertiser passen.
Zahlen Zahlen Zahlen, nicht nur “bezahlen”
Wir bei ARTEFACT greifen beispielsweise auf die Black Week Daten der vergangenen zwei bis drei Jahre zurück. Durch den direkten Vergleich leiten wir wertvolle Learnings ab und entwickeln daraus Strategien sowie neue Kampagnen für das aktuelle Jahr zwecks weiterer Optimierungen, aber auch Testings.
Dabei stellen wir uns immer wieder die zentralen Fragen:
- Welche Publisher-Segmente performen zuverlässig in der Black Week?
- Welche (ähnlichen) Kampagnen lohnt es zu wiederholen?
- Wo können wir neue Publisher-Modelle testen – abhängig von Budget und Testbereitschaft des Advertisers?
- Welche Partner aus den Vorjahren sollten wir reaktivieren?
- Welche Marktveränderungen gilt es aktuell zu berücksichtigen?
- Vor welchen Herausforderungen steht der Advertiser – etwa Abverkauf, Warenkorbsteigerung oder Portfolio-Ausbau?
Anhand bestimmter quantitativen KPI-Messungen priorisieren wir dementsprechend zunächst von der bestehenden Datenbank unter den Top Partnern die Publisher:
- mit der größten Reichweite/ Sichtbarkeit,
- mit der meisten Umsatzgenerierung innerhalb der Black Week Kampagne
- mit positiver KUR, eCPO, eCPC, ROI, der besten CR, etc.
- mit einer Click-Through-Rate auf dem Niveau etablierter Branchenstandards, wenn es um Display Kampagnen geht.
Aus solchen Analysen kann man sehr schnell ableiten, ob die aktuell geplanten Kampagnen perspektivisch deckungsgleich sein werden, was wir im aktuellen Jahr optimieren oder Neues an Platzierungsmöglichkeiten bei den entsprechenden Partnern in Anspruch nehmen können.
Und hier kann man von der Stärke von Data & AI profitieren, die darin liegt, dass sie Unternehmen ermöglichen, die Black Week nicht nur reaktiv zu begleiten, sondern proaktiv Chancen zu gestalten. Daten liefern die objektive Basis für Entscheidungen: Sie zeigen, welche Segmente, Kanäle und Angebote historisch zuverlässig performen. KI ergänzt dies, indem sie komplexe Zusammenhänge und Muster erkennt, die menschlichen Analysen verborgen bleiben, und daraus belastbare Vorhersagen für Kampagnensteuerung, Budgetallokation und Angebotsoptimierung ableitet. In Kombination entsteht ein kontinuierlich lernendes System: Data schafft die Transparenz, AI übersetzt diese in Handlungsempfehlungen, die direkt umgesetzt werden können. Marken, die diese Synergie nutzen, gewinnen die Fähigkeit, flexibel auf Marktbewegungen zu reagieren, Testings effizient zu skalieren und die Performance während der Black Week messbar und vorhersehbar zu steigern.
Zusätzlich zu den messbaren quantitativen KPIs achten wir dennoch sehr stark auf die qualitativen KPIs, wie zum Beispiel Responsibilität des Affiliates, seine Reaktionszeiten und die Erfahrungen in der Zusammenarbeit grundsätzlich. So können wir schon früh realistisch einschätzen, ob die geplanten Kampagnen performen werden – und wo wir optimieren sollten.
Da Affiliate Marketing dynamisch ist und neue Modelle auf den Markt kommen, sind wir immer auf der Suche nach den neuen Trends, um nach Rücksprache mit unseren Advertisern zusätzlich neue Modelle zu testen und zu integrieren.
Ein wichtiger Bestandteil ist auch der Blick nach außen: Wir besuchen Events wie Awin Black Week Meets oder Golden Quarter Meets oder auch andere Veranstaltungen und Webinars, wie zum Beispiel TD Experts Webinar - Black Friday.
Solche Events bieten noch einmal die Gelegenheit, bei den Elevator Pitches oder beim persönlichen Austausch mit Partnern und Branchenexperten die aktuellen Trends direkt mitzunehmen und diese entsprechend den Anforderungen des Advertisers in der Kampagnenplanung zu berücksichtigen.
4. Flexibilität bei der Kampagnengestaltung:
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- Frühzeitige Planung bedeutet nicht nur bessere Platzierungen, sondern auch mehr Spielraum für kreative Ideen. Genug Vorlaufzeit ermöglicht es, Landing Pages, Produktfeeds und Werbemittel gezielt für die Black Week zu optimieren. Denn nur wer heraussticht, bleibt im Kopf der Konsumenten.
Um als Online Shop in der Black Week hervorzustechen, ist es wichtig, kreative und ansprechende Kampagnen zu entwickeln. Dazu gehört auch die Gestaltung von Werbematerialien und Landing Pages, die auf die Black Week abgestimmt sind.
Um unseren Beitrag hier zusätzlich zu leisten, sprechen wir mit den Publishern und holen, basierend auf ihren Erfahrungswerten, Tipps & Tricks, um konkurrenzfähig auf dem Markt aufzutreten:
- Welche Creatives performen am besten?
- Welche Formate überzeugen die Nutzer?
Auf Basis dieser Erfahrungswerte entwickeln wir Kampagnen, die nicht nur optisch ansprechen, sondern auch verkaufsstark sind. Daher ist es wichtig, den Advertiser rechtzeitig auf die Werbemittel-Formate hinzuweisen, ebenso den Produktdatenfeed nachjustieren zu lassen, der gerade bei Rabatt-Aktionen im Rahmen der CSS-; Preis- und Produktvergleich-Partnern als Grundlage eine tragende Rolle spielt.
Spezielle individuelle Landingpages für Affiliates sowie individuelle Rabattcodes steigern die Attraktivität der Bewerbung und ebenso die Motivation des Affiliates / Partners, die Kampagnen mehr zu pushen.
- Conversion-Optimierung:
Am Ende entscheidet die Conversion-Rate über den Erfolg der Black Week. Deshalb sollten Advertiser nicht erst im November, sondern bereits Monate vorher an der Nutzererfahrung feilen. Dazu zählen schnelle Ladezeiten, klare Angebotsdarstellungen und eine intuitive Customer Journey für den End-Kunden, um wettbewerbsfähig zu sein.
Wenn Online Shops zum Beispiel mit Streichpreisen arbeiten, müssen diese einheitlich und verständlich dargestellt werden, sodass sie beim End User sofort den Spar- und Rabattgedanken auszulösen und somit - ganz wichtig - am Ende das Bouncen vermeiden, was sehr schnell geschehen kann, wenn die User durch die Darstellung nicht direkt verstehen können, was sie sparen werden.
Kurz gesagt: Wer die Black Week erfolgreich bestreiten will, braucht frühzeitige Planung, eine fundierte Datenbasis, flexible Kampagnenideen und ein scharfes Auge für die Conversion-Optimierung. So entstehen Kampagnen, die nicht nur sichtbar, sondern auch nachhaltig erfolgreich sind.
Langfristige Planung: Nachteile
Neben den ausführlich aufgezählten Vorteilen der recht- und/ oder langzeitigen Planung kann dies möglicherweise auch Nachteile mit sich bringen.
Die folgenden Aspekte sollten beachtet werden:
- Veränderungen im Markt:
- Eine zu frühe Planung birgt das Risiko, dass Märkte und die Strategie bis zur Umsetzung nicht mehr aktuell sind.
Märkte und Trends ändern sich schnell. Eine frühzeitige Planung kann dazu führen, dass Angebote und Strategien veraltet sind, bevor sie überhaupt umgesetzt werden, oder nicht mehr mit dem Wettbewerb mithalten.
Das verursacht kurzfristige Angebotsveränderungen und Planänderungen sowie neue, schnelle Kommunikationswege, da die Advertiser somit sehr kurzfristig die Kampagnen, Preise und/ oder Produkte anpassen.
- Mangelnde Flexibilität:
- Langfristige Pläne können unflexibel sein, insbesondere wenn sich kurzfristige Marktbedingungen, wie oben erwähnt, ändern.
Neben dem Risiko von Veränderungen kann ein zu starrer Plan die Anpassungsfähigkeit einschränken, insbesondere wenn sich Kundenbedürfnisse, Warenbestände oder Marktbedingungen kurzfristig ändern.
- Hoher Ressourcenaufwand:
- Die intensive Vorbereitung kann für kleinere Unternehmen herausfordernd sein, da viel Zeit und Ressourcen für die Planung benötigt wird.
Eine umfangreiche Vorbereitung erfordert Zeit und Ressourcen, was insbesondere für kleinere Unternehmen womöglich nicht optimal ist. Daher muss im Vorwege entsprechend der Unternehmensgröße auch die “Plangröße” skizziert und erwogen werden, für welchen Advertiser welches Planungsvolumen am logischsten ist.
Kurzfristige Planung aus der Sicht eines Affiliate Marketing Specialists
- Doch was passiert, wenn die Planung der Black Week kurzfristig erfolgt?
- Wenn Online-Shops kurzfristig Angebote für den Affiliate Kanal planen, da sie doch noch den Mehrwert in diesem Kanal erkennen?
- Wenn man keine langfristige Planung vollzogen hat, da einem die notwendigen Ressourcen dabei gefehlt haben und diese kurzfristig dann zur Verfügung stehen?
- Oder wenn eine solche Planung doch noch in Kinderschuhen steckt und einer bestimmten Erfahrung bedarf?
Es gibt immer wieder verschiedene Szenarien oder spontane Umstände, die eine gewisse Reaktion erfordern.
Hier werden einige Vor- und Nachteile aufgeführt, die eine kurzfristige Herangehensweise mit sich bringt:
Kurzfristige Planung: Vorteile
1. Flexibilität und schnelle Anpassung:
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- Eine kurzfristige Planung erlaubt es generell, auf aktuelle Trends und Änderungen schnell zu reagieren. Wenn die Konkurrenz beispielsweise früher Aktionen startet, kann man schnell reagieren und entgegenwirken.
Wenn in Folge einer kurzfristigen Aktionsveränderung seitens des Advertisers ein bestimmtes Produkt oder Thema unerwartet an Beliebtheit gewinnt, kann das zum Vorteil werden: Affiliate-Partner, wie Blogger oder Content-Seiten, ebenso Deal- und Rabattseiten können häufig kurzfristige Deals bevorzugen, da sie so flexibel auf Traffic-Peaks reagieren können.
Last-Minute-Aktionen in Verbindung mit einem kurzfristig freigegebenen Budget und/ oder mit zusätzlichen CPO-Erhöhungen können Affiliates motivieren, intensiver zu promoten.
Publisher-Modelle, wie zum Beispiel Preisvergleicher oder CSS, pushen die Kampagnen via CPO oder CPO-Erhöhungen und werden auch ohne zusätzliche Anreize bei attraktiven Discount-Angeboten zu den Black Weeks ordentlich einliefern.
2. Kosteneffizienz:
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- Eine kurzfristige Planung benötigt weniger Vorlaufzeit, was wiederum Ressourcen spart. Die Entscheidungen können fokussiert und schnell getroffen werden.
Mit einer gezielten, kurzfristigen Planung wird der Fokus auf das Wesentliche gelegt, wenn man dabei einen kühlen Kopf bewahrt oder bewahren kann. Das spart Zeit und oft auch Kosten für unnötige Vorbereitungen.
Diese Vorgehensweise kann dennoch häufig für größere Advertiser, bei denen Entscheidungen und Freigabe über mehrere Etagen gehen, schwer abbildbar sein und nicht funktionieren. Daher muss auch hier beachtet und in Erwägung gezogen werden, welche Maßnahmen für welche Art des Kunden den Umständen entsprechend angewendet werden sollen.
3. Schnelle Umsetzung:
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- Kampagnen können sofort ins Leben gerufen werden, was in manchen Fällen zu schnelleren Ergebnissen führt.
Affiliate Specialists können in der Regel zum Beispiel auf kurzfristige Budgetänderungen reagieren und diese kurzfristig gezielt in die vielversprechendsten Kampagnen investieren, anstatt über Monate hinweg ein starres Budget zu verteilen.
Kurzfristige Planung: Nachteile
1. Unzureichende Vorbereitung:
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- Neben den Vorteilen der kurzfristigen Planung und Umsetzung besteht natürlich die Gefahr, in der Hektik wichtige Aspekte wie die Wahl der richtigen Affiliates oder die Schaltung effektiver Werbeanzeigen zu übersehen.
Wenn in der kurzen Zeit keine klaren Ziele definiert werden, kann man in Gefahr laufen, dass durch das schnelle Handeln die Planung aus dem Ruder gerät.
Die Zusammenarbeit mit Partnern lebt von klaren Absprachen und individuellen Deals. Bei einer kurzfristigen Planung bleibt oft keine Zeit, exklusive Deals oder bessere Konditionen zu verhandeln.
Viele Affiliates planen ihre Kampagnenmaßnahmen Wochen oder Monate voraus. Bei einer kurzfristigen Planung könnten wichtige Partner nicht rechtzeitig aktiviert werden, wodurch potenzielle Umsätze verloren gehen können.
2. Wettbewerbsnachteil:
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- Wer zu spät plant, wird möglicherweise von Wettbewerbern überholt, die ihre Kampagnen bereits früher gestartet haben.
Die Reichweite kann immer durch eine frühzeitige Ankündigung der Angebote gesteigert werden. Die richtige Ansprache auf den relevanten Kanälen kann schon vor Beginn der Black Week Interesse und Kundenbindung aufbauen.
3. Stress und Überlastung:
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- Kurzfristige Planungen können das Team und die Affiliates stressen, was die Qualität und Effizienz der Kampagnen beeinträchtigen kann.
Kurzfristige Planungen gehen mit hohem Druck und Hektik einher. Das kann nicht nur die Effizienz des Affiliate Teams beeinträchtigen, sondern auch die Qualität der Kampagnen.
In den letzten zwei Wochen vor der Black Week kann es sehr eng werden. Wenn die Vorbereitung nicht rechtzeitig abgeschlossen ist, sind enge Kontakte und schnelle Entscheidungen notwendig, um dennoch erfolgreich zu sein. Ein gut vorbereitetes Netzwerk von Affiliates ist daher essenziell. Regelmäßige Updates und transparente Informationen helfen, selbst bei kurzfristigen Änderungen alle Beteiligten ins Boot zu holen.
4. Beeinträchtigung der Kommunikation:
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- Eine knappe Vorlaufzeit erschwert die Kommunikation mit Affiliates, was zu Missverständnissen und schlechterer Performance führen kann.
Die Kommunikation zwischen den verschiedenen Parteien (Advertiser, Affiliate Manager, Publisher, Netzwerke) kann aufgrund der kurzfristigen oder hektischen Planung leiden und den Prozess beeinträchtigen, dass alle Akteure gut informiert sind und auf dem gleichen Stand arbeiten. Ein regelmäßiger Austausch hilft, Verzögerungen oder Missverständnisse zu vermeiden und bietet den Affiliates / den Partnern die nötige Klarheit.
Dennoch kann man mit einem kühlen Kopf die Vorteile der kurzfristigen Planung nutzen und das Optimum der Black Week Kampagnen herausholen.
Aus diesem Grunde ist es empfehlenswert, sowohl im Falle einer kurz- als auch langfristigen Planung Backup-Strategien zu entwickeln:
Falls ein kurzfristiges Angebot oder ein kurzfristiger Plan nicht zündet, sollte eine alternative Kampagne sofort einsatzbereit sein.
Es gibt sehr oft noch Restplatzierungen und Plan B seitens der Netzwerke und den Publishern. Im Zuge eines geschickt gesetzten Dialogs kann man bei Möglichkeit noch Last Minute mit Exklusiv-Angeboten oder -Deals für den in Frage kommenden Affiliate noch kurzfristig Placements ergattern: Eine entsprechende CPO-Erhöhung gepaart noch mit einem kleinen Fixbudget dazu sind immer surrogate Trigger, um für alle Parteien eine Win Win Situation zu schaffen.
Aber auch in Fällen, in denen man kurzfristig keine prominenten Platzierungen mehr ergattern kann, darf man als Affiliate Specialist das Handtuch nicht werfen: Man hat immer noch bei den meisten Partnern doch die Möglichkeit, kurzfristig durch CPO-Erhöhungen die Promotionen “normal” einbinden zu lassen. Mit diesem Vorgehen kann man in der Peak-Zeit von dem bereits optimierten und aufgewärmten Traffic auch auf eine bestimmte Weise profitieren, selbst wenn man prominent nicht beworben wird.
Deshalb ist es empfehlenswert, per Newsletter über die Netzwerke, E-Mails an die Top-Publisher über die aktuellen oder laufenden Shop-Aktionen zu informieren, zudem noch Deeplinks, grafische und dynamische Werbemittel, Gutschein-Werbemittel, aktualisierte Produktdatenfeeds und Aktionsinfos in den Backends der Netzwerke für die Partner bereitzustellen, um die Affiliates mit den richtigen Informationen und Material zu versorgen.
Schlussfolgerung:
Black Friday – zunächst ein eintägiges Einkaufsevent im stationären Handel – entwickelte sich durch den Online-Handel und die zunehmende Digitalisierung zu einem globalen Phänomen und zu einem kompletten Black Month.
Die Black Week 2025 ist auch eine Win-Win-Situation sowohl für Advertiser und Affiliates als auch für End-User. Verbraucher können von attraktiven Angeboten profitieren, während Händler oder Online-Shops die Möglichkeit haben, ihre Umsätze massiv zu steigern. Eine gute Planung und enge Zusammenarbeit mit den Affiliate-Partnern sind die Schlüssel zu einer erfolgreichen Black Week/ einem erfolgreichen Black November.
Das Kaufverhalten der Verbraucher wird auch im November 2025 eine Mischung aus Planung und Spontanität sein, was eine gezielte Ansprache erfordert. Erfolgreiche Affiliate-Strategien setzen auf eine clevere Kombination von Deal- und Gutscheinseiten, Content-Publishern, Influencern und Cashback-Modellen, sowie auch Live Shopping.
Die Entscheidung zwischen langfristiger und kurzfristiger Planung hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Unternehmensgröße, der Marktnische und den spezifischen Zielen des Affiliate Marketings.
Ob langfristige oder kurzfristige Planung des Black Fridays, der Black Week oder gar Black November – die richtige Strategie und schnelle Reaktionsfähigkeit sind dabei entscheidend.
Eine langfristige Planung bietet viele Vorteile, insbesondere in Bezug auf Budgetverwaltung, Datenanalyse und kreative Kampagnengestaltung. Sie erlaubt eine umfassende Vorbereitung, die jedoch auch mit einem hohen Ressourcenaufwand und dem Risiko von Veränderungen verbunden ist.
Während die langfristige Planung mehr Spielraum für eine gründliche Vorbereitung lässt, ermöglicht eine kurzfristige Planung eine schnelle Anpassung an Veränderungen im Markt und bei den Wettbewerbern. Eine kurzfristige Planung ist flexibler und kosteneffizienter; kann jedoch zu unzureichender Vorbereitung, Stress und Misskommunikation führen.
Für Affiliate Marketing Specialists ist eine ausgewogene Herangehensweise von großer Bedeutung: Standardisierte Prozesse, klare Kommunikation und datengestützte Entscheidungen helfen, die Vorteile zu nutzen und die Nachteile zu minimieren. Mit einem durchdachten Plan (B) und der richtigen Strategie kann auch eine kurzfristige Planung erfolgreich sein und hohe Umsätze generieren.
Eine hybride Strategie könnte die beste Lösung darstellen, die Vorteile beider Ansätze zu kombinieren, da sie sowohl die gründliche Vorbereitung als auch die Flexibilität der kurzfristigen Planung vereint.
Quellen:
https://www.awin.com/de/advertiser/q4-opportunities
https://www.awin.com/de/events/dach-marketingkalender
https://www.backmarket.de/de-de/c/black-friday/what-does-black-friday-mean
https://www.blackfriday.de/was-ist-der-black-friday
https://www.blackfridaysale.de/page/wann-ist-black-friday.html
https://praxistipps.chip.de/woher-kommt-der-name-black-friday-alle-infos_96910
https://curved.de/tipps/woher-kommt-black-friday-die-geschichte-des-schnaeppchen-tags-667354

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