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Das data-Mesh-Modell hat in den letzten Jahren an Zugkraft gewonnen, da es eine Möglichkeit darstellt, die data-Verwaltung auf eine modularere und dezentralere Weise anzugehen. Die Idee hinter einem data-Netz besteht darin, data als Produkt und nicht als Nebenprodukt (für jeden Anwendungsfall) zu behandeln und data-Produkte zu entwickeln, die von bestimmten Geschäftsbereichen innerhalb einer Organisation verwaltet und gepflegt werden.

Der data Produktansatz: Geschäftsvorteile

Einer der Hauptvorteile dieses Ansatzes besteht darin, dass er eine größere Flexibilität und Agilität bei der Nutzung und dem Zugriff auf data ermöglicht. Anstatt ein zentrales Team mit der Aufnahme und Verwaltung von data-Pipelines zu betrauen, ermöglicht es das data-Mesh jeder data-Domäne, für ihr eigenes data verantwortlich zu sein und data-Produkte zu erstellen, die auf die Geschäftsanforderungen zugeschnitten sind. Durch die Dezentralisierung der data-Verantwortung werden Engpässe reduziert: Neue data-Quellen können schneller integriert werden, und Änderungen an data können als Reaktion auf geschäftliche Veränderungen leichter vorgenommen werden.

Ein weiterer Vorteil dieser Philosophie des “Produktdenkens” besteht darin, dass sie die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Bereichen und damit Geschäftseinheiten fördert. Indem data als Produkt behandelt wird, wird es für verschiedene Teams einfacher, die data anderer auf eine für sie sinnvolle Weise zu nutzen. Dies kann auch zu neuen Erkenntnissen und Möglichkeiten führen, die mit einem eher isolierten Ansatz für das data-Management nicht möglich gewesen wären. So entsteht beispielsweise ein neuer data-Wert, wenn der Umsatz eines Produkts mit der Zusammensetzung der Rohstoffe und der Preisentwicklung verglichen werden kann.

Implementierung von data als Produkt: organisatorische Belange

Dieser neue Ansatz bringt jedoch auch einige Herausforderungen mit sich. Eine der wichtigsten ist die Frage, wie Sie die Abhängigkeiten zwischen verschiedenen data-Produkten verwalten. Da jeder Unternehmensbereich für sein eigenes data verantwortlich ist, können sich Änderungen in einem Bereich auf andere auswirken. Das bedeutet, dass klare Richtlinien und eine Koordination zwischen den Teams der einzelnen Bereiche festgelegt werden müssen, um sicherzustellen, dass data einheitlich verwendet und verwaltet wird. Aus diesem Grund muss eine zentrale Stelle die Umsetzung der “föderalen Governance-Prinzipien” koordinieren. Eine weitere Herausforderung besteht darin, sicherzustellen, dass data von ausreichender Qualität und Vertrauenswürdigkeit ist, um als Produkt verwendet zu werden. Dies erfordert einen starken Fokus auf data governance und Qualitätskontrolle sowie eine regelmäßige Überwachung und Prüfung der data-Produkte, um sicherzustellen, dass sie den Anforderungen des Unternehmens entsprechen.

Data-Netz: ein strategischer Ansatz für das data-Management

Trotz dieser Herausforderungen hat der data-Mesh-Ansatz das Potenzial, Unternehmen einen erheblichen Nutzen zu bringen. Durch die Behandlung von data als Produkt und die Entwicklung von data-Produkten, die auf die spezifischen Anforderungen verschiedener Geschäftsziele zugeschnitten sind, können Unternehmen neue Erkenntnisse und Möglichkeiten erschließen, die mit einem eher isolierten Ansatz für das data-Management nicht möglich gewesen wären. Mit der richtigen Governance und Qualitätskontrolle kann der data-Mesh-Ansatz Unternehmen dabei helfen, das ständig wachsende Volumen an data zu bewältigen und dieses data in einen strategischen Vorteil für das Unternehmen zu verwandeln.