Wenn wir im Jahr 2022 in die Ära des Cookie-freien Marketings eintreten, werden sich die Regeln des Marketings ändern, und es ist unumgänglich, dass die Vermarkter ihre Marketingaktivitäten anpassen.
Cookie-freies Marketing-Zeitalter: Was bedeutet das für Vermarkter?
In den letzten Jahren hat sich die technologische und regulatorische Landschaft rund um den Verbraucher data weiterentwickelt, was zu einem Anstieg der Schutz der Privatsphäre der Verbraucher. Richtlinien wie GDPR und PDPA und die Entscheidung der großen Webbrowser, 3rd Party cookies zu entfernen, haben Auswirkungen auf die Art und Weise, wie digitales Marketing heute praktiziert wird.
Der Tod von 3rd party cookies hat eine direkte Auswirkung - audience Pools werden kleiner. Folglich wird die Segmentierung und targeting audiences auf der Grundlage von 3P data weniger genau. Eine weitere Auswirkung ist die reduzierte Nachverfolgbarkeit von Benutzerinteraktionen über Websites und mobile Anwendungen hinweg, wo die End-to-End-Attribution eine noch größere Herausforderung darstellen wird als bisher.
Dieser Eintritt in eine Welt ohne Cookies wird Marken dazu ermutigen, sich mehr auf die Maximierung des Potenzials ihrer 1st Party data zu konzentrieren und 2nd Party data Partnerschaften aufzubauen. Gleichzeitig wird es von entscheidender Bedeutung sein, langfristige Partnerschaften mit nachhaltigen Technologiepartnern, die den Schutz der Verbraucherdaten in den Vordergrund stellen, zu bewerten und aufzubauen.
Aber die Frage heute ist - wo und Wie sollen wir beginnen??
5 konkrete Schritte, um die Kontrolle über Ihre 1st Party data marketing Strategie zu übernehmen

Schritt 1: Maximierung der data-Erfassung
Da der cookies von Drittanbietern abnimmt, sollten sich Marken darauf konzentrieren, die Sammlung von data von Erstanbietern zu maximieren, einschließlich, aber nicht beschränkt auf CRM und Loyalitäts-data, Online-Verhaltens-data über Ihre digitalen Assets - z.B. Websites, APPs und Medien-data - z.B. Klicks und Aufrufe.
PII und Nicht-PII data sind gleichermaßen wichtig data und jede Marke sollte ihre Sammlung über jeden einzelnen Kontaktpunkt mit dem Verbraucher maximieren. In vielen Fällen ist dies nicht nur eine technische Diskussion, sondern auch eine geschäftliche Entscheidung. Haben Verbraucher beispielsweise einen Anreiz, ihre Kontaktinformationen nach dem Kauf anzugeben? Es muss ein A&P-Budget zur Verfügung gestellt und ein Business Case mit kontinuierlichen Test- und Verbesserungsmechanismen erstellt werden.
Schritt 2: Optimieren Sie die data-Integration und -Aktivierung von 1st Party
Die Integration von 1st Party data in Ihr data marketing-Ökosystem erfordert die richtige Technologie. In den letzten Jahren ist der Markt besessen von Terminologien wie CDPs und DMPs, aber das Wichtigste ist die richtige Mischung aus Plattformen, die das Mapping Ihrer data von 1st, 2nd und 3rd Party unterstützen. Wenn eine Kombination Ihrer bestehenden Tools wie Google Marketing Platform (GMP) und Google Cloud Platform (GCP) den Zweck bereits erfüllen kann, müssen Sie kein zusätzliches Marketingbudget in neue Tools investieren. Hier finden Sie einige konkrete Tipps zur Verwendung von 1st party data bei der Medienaktivierung:
Schritt 3: Gehen Sie über die 1-zu-1-Attributionsanalyse hinaus
Da das Tracking und Mapping von Einzelkunden mit dem Verschwinden von cookies von Drittanbietern immer schwieriger wird, werden Marken fortschrittlichere statistische und maschinelle Messverfahren erforschen, um den Erfolg zu bewerten. Bayessche Kausalitätsmodelle (oder Marketing-ROI-Modelle) bieten eine einzige Quelle der Wahrheit, die die Inkrementalität aller Marketingaktivitäten und anderer Faktoren, die sich auf die Geschäftsziele auswirken (wie Preisaktionen oder externe Marktfaktoren wie COVID), genau misst. Es bietet Marketingfachleuten wertvolle, umsetzbare Erkenntnisse, um ihre Investitionen und Erträge in diesem unsicheren Geschäftsumfeld zu optimieren.
Schritt 4: Sorgen Sie für Transparenz und eine Einigung über die Verwendung von 1st party data
Die Verbraucher werden sich der data Privatsphäre immer bewusster und das sollten auch die Marken. Marken sollten bei allen data-Sammel- und Aktivierungsaktivitäten eine optimale Transparenz mit klaren Einwilligungen der Verbraucher gewährleisten. Je mehr data wir sammeln, desto größer ist die Verantwortung, die die Marke übernehmen sollte, um sicherzustellen, dass die data korrekt und in Übereinstimmung mit den lokalen Vorschriften und Verbrauchervereinbarungen verarbeitet werden. Überprüfen Sie Ihre Cookie-Richtlinien und data-Datenschutzeinstellungen noch heute, um sicherzustellen, dass keine data-Daten nach außen dringen oder unbeaufsichtigte Risiken in Ihren Geschäftsabläufen entstehen.
Schritt 5: Implementieren Sie den richtigen Prozess und die richtige Organisation, um den Datenschutz zu gewährleisten
Bei der Data-Governance geht es nicht nur um Prozesse und Kontrolle, sondern es hat auch einen direkten Einfluss auf Ihren ROI. In einer von Artefact durchgeführten Studie haben wir herausgefunden, dass Marken mit der richtigen data governance- und data-Qualität Folgendes erreichen können 44% Zeitersparnis bei data Projekten und 22% Erhöhung der Genauigkeit bei der Erstellung von Modellen für maschinelles Lernen.
Fazit
Der bevorstehende Tod aller cookies von Drittanbietern bietet Marken die Möglichkeit, ihre Strategien auf zuverlässigere (und wertvollere) data von Drittanbietern auszurichten.. Es wird eine Übergangszeit geben, aber je schneller Sie Ihre Marketingkapazitäten auf der Grundlage einer effektiven Nutzung von 1st Party data aufbauen können, desto eher können Sie dort weitermachen, wo Sie aufgehört haben - mit personalisierten Markenerlebnissen und effektivem Marketingmanagement.
Beginnen Sie noch heute mit der Bewertung Ihrer 3rd Party cookies-Reliance und 1st Party data-Reife.
Haben Sie Fragen dazu, wie Sie diese Änderungen bewältigen können?
Schreiben Sie uns eine E-Mail an hello-singapore@artefact.com.

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