Die wichtigsten Erkenntnisse aus der Podiumsdiskussion mit Alix Boulnois, Chief Digital Officer und Mitglied der Konzernleitung bei Accor, Biljana Kaitovic, Group CIO und Chief Digital Officer bei Engie, sowie Gilles Morel, Executive Vice President bei Whirlpool, auf dem Adopt AI von Artefact 5. Juni 2024

Über Alix Boulnois: Mit ihrem umfangreichen Erfahrungsschatz und ihren akademischen Abschlüssen leitete Alix in verschiedenen Branchen strategische Initiativen zur Verbesserung des Kundenerlebnisses und der Preisstrategien in ganz Europa. Seit ihrem Eintritt bei Accor im Jahr 2020 als SVP für Digital & Innovation und nun als CDO hat Alix maßgeblich zur digitalen Transformation der Gruppe beigetragen.
Über Biljana Kaitovic: Mit ihrem umfassenden Hintergrund in den Bereichen IT und digitale Transformation auf globaler Ebene besteht ihre Aufgabe als Group CIO und Chief Digital Officer bei Engie darin, die Digitalisierung der Geschäftsbereiche voranzutreiben, um die Wachstumsziele und die operative Leistung der Gruppe zu unterstützen.
Über Gilles Morel: Er kam 2019 als Präsident der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) zu Whirlpool und war zuvor über 25 Jahre in der Konsumgüterindustrie tätig, wo er Führungspositionen bei Mars Inc. und Savencia Fromage & Dairy innehatte.

Im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion standen die Skalierung AI die Förderung ihrer Einführung in großen Unternehmen. Unternehmen wie Accor und Whirlpool setzen auf AI das Nutzererlebnis, das Marketing und Entscheidungsprozesse zu verbessern, targeting Anwendungsbereiche wie die Personalisierung im CRM und die vorausschauende Wartung targeting . Insbesondere Whirlpool integriert AI seine Haushaltsgeräte, um die betriebliche Effizienz zu steigern, beispielsweise durch assistiertes Kochen und Produktdiagnosen.

Herausforderungen und Strategien bei der Adoption

Um AI erfolgreiche AI sicherzustellen, hat Accor ein Kompetenzzentrum eingerichtet, das AI definiert und die Einführung der Technologie begleitet, wobei der Schwerpunkt auf geschäftsorientierter Innovation für eine breitere Anwendung liegt, während Whirlpool betont, wie wichtig die Eigenverantwortung der Führungskräfte bei AI ist, um Wettbewerbsvorteile zu erzielen und die geschäftlichen Ziele zu erreichen.

„Wir legen großen Wert darauf, das Kundenerlebnis mithilfe von AI zu verbessern, indem wir diese auf unserer Website einsetzen und in unserem CRM für eine umfassendere Personalisierung sorgen. Wir nutzen AI manuelle Aufgaben zu reduzieren, unsere interne Produktivität zu steigern und sogar ESG-Ziele zu erreichen, indem wir unseren CO₂-Fußabdruck verringern und Lebensmittelabfälle reduzieren.“
Alix Boulnois, Chief Digital Officer und Mitglied der Konzernleitung bei Accor

Bottom-up-Innovationsansatz

Whirlpool fördert einen Bottom-up-Ansatz, um AI im Unternehmen voranzutreiben. Dabei werden Teams befähigt, AI zu entwickeln, die eng auf die geschäftlichen Anforderungen abgestimmt sind, wodurch die Einführung beschleunigt und eine Kultur der Innovation und Agilität gefördert wird.

„Wir tragen die Verantwortung, unsere eigenen Talente zu fördern, weiterzuentwickeln und in sie zu investieren, und wir müssen auch unsere externen Partner mit Bedacht auswählen, da wir nicht alle Lösungen intern abdecken können. Dieser doppelte Ansatz – die Förderung interner Talente und die Auswahl der richtigen externen Partnerschaften – bildet den Eckpfeiler unserer Strategie zur Stärkung unserer geschäftlichen Kompetenzen und unserer Führungsrolle im Bereich AI.“
Gilles Morel, Executive Vice President bei Whirlpool

Sicherheit und Compliance beim AI

Engie steht den operativen Risiken AIskeptisch gegenüber, insbesondere bei sicherheitskritischen Einsätzen vor Ort. Das Unternehmen legt großen Wert auf gründliche Tests, bevor Lösungen in großem Maßstab eingeführt werden. Biljana beschreibt die Bemühungen, dafür zu sorgen, dass Mitarbeiter vor Ort über AI schnellen Zugriff auf die erforderlichen Informationen erhalten, wodurch Effizienz und Sicherheit verbessert werden.

„Dieses Jahr wird eines der entscheidenden Jahre sein, in denen AI ganz selbstverständlich AI . Wir erleben gerade einen enormen Wandel, und aus unternehmerischer Sicht kann dies für so viele unserer Aktivitäten einen großen Unterschied machen.“
Biljana Kaitovic, Group CIO und Chief Digital Officer bei Engie

Stärkung des Talentmanagements und der Talentförderung

Alle Redner betonten, wie schwierig es ist, Fachkräfte AI zu gewinnen und zu halten. Ihr Ziel ist es, ein integriertes Umfeld zu schaffen, in dem Technologie und Unternehmensziele durch interdisziplinäre Teams, die effektiv innovativ arbeiten können, aufeinander abgestimmt werden.

Langfristige Akzeptanz und Motivation

In den Diskussionen wurde die entscheidende Rolle der Führungskräfte bei der Förderung AI in Unternehmen hervorgehoben. Ein starker Fokus liegt darauf, den Mitarbeitern Möglichkeiten zum Umgang mit AI zu bieten und eine Kultur zu fördern, die sowohl inklusiv als auch innovationsfördernd ist.