Die wichtigsten Erkenntnisse aus der Diskussion zwischen Aymeric Augustin, CTO bei Qonto, und Gabriel Hubert, CEO & Mitbegründer von Dust, auf dem Adopt AI Summit von Artefact - 5. Juni 2024
“Über Aymeric Augustin: Aymeric ist CTO bei Qonto, einem Unternehmen, das die Finanzverwaltung für Freiberufler und KMUs vereinfacht. Er ist seit mehreren Jahren bei Qonto und hat die Integration von KI vorangetrieben, um den Kundenservice und die betriebliche Effizienz zu verbessern. Unter seiner Führung hat Qonto innovative KI-Lösungen wie Dust eingeführt, um Aufgaben zu automatisieren und die Produktivität zu verbessern.
Über Gabriel Hubert: Gabriel ist CEO und Mitbegründer von Dust, einem Unternehmen, das die Teamleistung mit KI-gestützten Assistenten verbessert, die in interne Arbeitsabläufe integriert sind. Er konzentriert sich auf den Einsatz generativer KI, um relevante, aktuelle Ergebnisse für Kunden wie Allen, Payfit und Qonto zu liefern. Gabriel hat Dust zu einem wichtigen Akteur bei der Automatisierung von Prozessen und der Verbesserung der Geschäftseffizienz gemacht.”
Einsatz von KI bei Qonto
Qonto nutzt Dust, um bestimmte Aufgaben zu automatisieren und so die Produktivität um 20% zu steigern. So prüft die KI beispielsweise Gründungsdokumente, um verbotene Aktivitäten zu identifizieren, wodurch die Bearbeitungszeit von 15 auf 12 Minuten reduziert wird. Die Entwicklung und Implementierung dieser Lösungen dauert etwa zwei Wochen und macht sich sofort bezahlt.
“Wir ermöglichen es schnell arbeitenden Teams, ihre Leistung zu steigern, indem sie KI-gestützte Assistenten für ihre internen Arbeitsabläufe einsetzen. Assistenten, die ihnen Zugang zu den besten Frontier-Modellen verschaffen, aber auch über Kontext zum data und Wissen des Unternehmens verfügen, so dass diese Modelle auf aktuellen Informationen beruhen und nützliche Ergebnisse für ihre Arbeitsabläufe liefern.”Gabriel Hubert, CEO & Mitbegründer von Dust
Herausforderungen und Überlegungen
Eine der von Aymeric hervorgehobenen Herausforderungen ist der anfängliche Widerstand gegen die Einführung von KI-Tools. Die Menschen zögern oft, eine neue Technologie zu nutzen, die die menschlichen Fähigkeiten weitgehend nachahmt. Die Überwindung dieses Widerstands erfordert ein effektives Change Management und die Demonstration der greifbaren Vorteile von KI. Auch wenn KI die Effizienz und Produktivität erheblich steigern kann, müssen die Begeisterung und der Hype um KI durch realistische Erwartungen und messbare Geschäftskennzahlen ausgeglichen werden, um eine nachhaltige und sinnvolle Integration zu gewährleisten.
Übernahme von KI durch Teams
Die operativen Teams bei Qonto sind kulturell offen für die Einführung neuer Technologien. KI wurde durch interne Vorschläge eingeführt, was zeigt, wie wichtig partizipative Innovation ist. Die Übernahme von unten nach oben ist entscheidend, wobei konkrete Anwendungsbeispiele Verbesserungen bei internen Prozessen zeigen.
“KI ermöglicht es uns, unsere Arbeit - die Bereitstellung von Geschäftskonten, die Verwaltung der Buchhaltung und mehr - schneller, besser und billiger zu erledigen. Es beginnt mit der Automatisierung von Aufgaben, die einfach erscheinen, aber getan werden müssen. Dadurch haben wir Tausende von Stunden pro Jahr eingespart und können uns auf sinnvollere Aufgaben konzentrieren.”Aymeric Augustin, CTO bei Qonto
Beispiele für KI-Anwendungsfälle
Qonto hat während eines Hackathons einen KI-basierten Logo-Generator eingeführt, mit dem die Nutzer bei der Eröffnung ihres Kontos ein personalisiertes Logo erstellen können. Diese Funktion wurde von 30% der Nutzer vom ersten Tag an angenommen, was die positiven Auswirkungen der KI auf die Nutzererfahrung zeigt.
Zukunftsperspektiven und Entwicklungen
Aymeric betont, wie wichtig es ist, mit den schnellen Innovationen im Bereich der KI Schritt zu halten und sich dem Wettbewerb anzupassen. Er erwähnt, dass die Einführung und Integration von KI in Teams oft von Managern vorangetrieben wird, die ihre Teams ermutigen, diese neuen Tools zu nutzen.

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