Es ist unerlässlich, über die Bedeutung von Inklusion im Technologiesektor nachzudenken. Laut einer aktuellen Google-Studie mit dem Titel „The Impact and Future of Artificial Intelligence Brazil“ herrscht in AI ein alarmierender Mangel an Vielfalt: In 71 % dieser Unternehmen sind keine LGBTQIAPN+-Personen in Führungspositionen vertreten.
Im Jahr 2024 sollte die Einbeziehung von LGBTQIAPN+-Personen zur Selbstverständlichkeit geworden sein. Die Vielfalt an Denkweisen und Erfahrungen ist für Fortschritt und Innovation im Technologiesektor von entscheidender Bedeutung. Unternehmen, die Inklusion nicht wertschätzen, bleiben in der Vergangenheit stecken und laufen Gefahr, ins Hintertreffen zu geraten. Wahre Innovation entsteht erst dann, wenn alle Stimmen gehört und wertgeschätzt werden.
Das Engagement Artefactin Lateinamerika
Wir bei Artefact setzen uns dafür ein, diese Situation zu ändern. Derzeit identifizieren sich 21 % unserer Mitarbeiter*innen als LGBTQIAPN+. Diese Zahl spiegelt unsere kontinuierlichen Bemühungen wider, ein inklusives und vielfältiges Arbeitsumfeld zu fördern. Wir haben verschiedene Initiativen ins Leben gerufen, um die Vielfalt zu fördern und sicherzustellen, dass sich alle unsere Mitarbeiter*innen geschätzt und integriert fühlen.
Die Schaffung von Stellen im Rahmen der positiven Diskriminierung war ein zentraler Bestandteil unserer Strategie; 70 % unserer Neueinstellungen stammen aus diesen Stellen. Diese Initiative wird das ganze Jahr über fortgesetzt und unterstreicht unser Engagement für Vielfalt. Um unsere Fortschritte zu überwachen, haben wir eine Vielfalt-Erhebung eingeführt, die die Vielfalt in Bezug auf Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit, Hautfarbe, regionale Herkunft, Neurodiversität und psychiatrische Diagnosen erfasst. Anhand der data dieser Erhebung erstellen wir ein Dashboard, das unsere Diversitätsindikatoren erfasst.
In Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung und den zuständigen Führungskräften haben wir Ziele und Leistungskennzahlen festgelegt sowie strategische Maßnahmen entwickelt, um diese Diversitätsziele zu erreichen. Die Zusammenführung von Minderheitengruppen wird durch die Gründung von vier Interessengruppen gefördert, die sich monatlich treffen: Artefact, LGBTQIA+, Black und Neurodiversity.
Darüber hinaus verfassen wir in unserem Newsletter monatliche Beiträge zu Gedenktagen rund um das Thema Vielfalt und organisieren Diskussionsrunden, wie beispielsweise die für das zweite Semester geplante Veranstaltung zum Thema „Privilegien und der Mythos der Leistungsgesellschaft“ sowie eine Sonderveranstaltung zum Pride Month.
Vorteile der Inklusion
Die Einbindung von Fachkräften aus der LGBTQIAPN+-Gemeinschaft geht über das bloße Erreichen eines Diversitätsziels hinaus; es geht darum, ein sicheres Umfeld zu schaffen, in dem sich jeder entfalten und alle Ebenen und Positionen erreichen kann. Vielfältige Teams bringen einzigartige Perspektiven ein, die entscheidend sind, um komplexe Probleme auf neue und innovative Weise zu lösen. Wer diese Vielfalt ignoriert, versäumt Chancen für Wachstum und Weiterentwicklung.
„Die Einbindung von LGBTQIAPN+-Personen in die Belegschaft muss sich auf alle Funktionen und Ebenen erstrecken, nicht nur auf operative Positionen. Es geht darum, Fachkräfte gleichberechtigt zu behandeln, Vorurteile abzubauen und der Community echte Chancen zu eröffnen.“Paolo Gozdzink, Marketing-Spezialist bei Artefact
Voreingenommenheiten in artificial intelligence viele Bereiche innerhalb von Unternehmen beeinträchtigen. Diese Voreingenommenheiten entstehen hauptsächlich auf zwei Arten: durch die data zum Trainieren der Systeme data , und durch die Stereotypen der Entwickler. Wenn die data eine Unterrepräsentation von Gruppen wie LGBTQIAPN+ data , AI diese Ungleichheiten. So könnte beispielsweise eine im Recruiting AI Bewerber bevorzugen, die historischen Führungsmustern entsprechen, und Minderheiten damit ausschließen. Zudem können in AI eingebettete Stereotypen Vorurteile verstärken, wie etwa virtuelle Assistenten mit weiblichen Stimmen, die suggerieren, dass unterstützende Aufgaben von Natur aus „weiblich“ seien.
Führende Technologieunternehmen wie Artefact zeigen, wie Inklusion Innovation vorantreiben kann. Bei Artefact ist Vielfalt ein Motor für Kreativität und Problemlösung. Wir haben verschiedene Initiativen entwickelt, die darauf abzielen, den Arbeitsplatz sicher, einladend und wirklich inklusiv zu gestalten, darunter Schulungen, Alphabetisierungsprogramme, Fördermaßnahmen, Orte der Begegnung und vieles mehr.
Repräsentation ist entscheidend, um positive Veränderungen im gesamten Unternehmen anzustoßen. Persönlichkeiten wie Tim Cook, CEO von Apple, zeigen, wie Vielfalt in Führungspositionen die Unternehmenskultur positiv beeinflussen kann.
Vielfalt ist im Technologiesektor ein strategisches Muss. Vielfältige Teams erzielen nicht nur bessere finanzielle Ergebnisse, sondern sind auch innovativer und effektiver bei der Problemlösung. Anlässlich des LGBTQIAPN+-Pride-Monats bekräftigen wir unser Engagement für Vielfalt und Inklusion und erkennen an, dass echte Innovation nur möglich ist, wenn alle Stimmen gehört und wertgeschätzt werden.

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