Artefact Value By Data

Agentischer Handel: Von AI-Anwendungsfällen bis hin zur umfassenden Neugestaltung. Sind Sie bereit?

Auf dem jüngsten TCG Retail Summit machte sich Edouard de Mézerac daran, Klarheit in den Wirrwarr rund um AI zu bringen. Seine Botschaft: Die Ära der vereinzelten Anwendungsfälle ist vorbei. Was nun folgt, ist etwas weitaus Strukturierteres und weitaus Anspruchsvolleres. Jahrelang haben Unternehmen mit AI in isolierten Nischen experimentiert, die als “Farbpunkte” im gesamten Unternehmen bezeichnet wurden. Nützlich, vielleicht. Transformativ? Nicht ganz. Jetzt verschiebt sich das Terrain. Bei Agentic AI geht es nicht darum, eine weitere Technologieebene hinzuzufügen. Es geht darum, die Art und Weise, wie Arbeit erledigt wird, von Anfang bis Ende neu zu überdenken.

Wie Health AI Assistants (und GEO) die Erfahrungen von Patienten und medizinischem Fachpersonal verändern werden und was die Pharmaindustrie tun muss, um aktiv daran mitzuwirken

Ein Patient wacht mit wiederkehrenden Rückenschmerzen auf und fragt einen AI-Assistenten, was er tun soll. Die App überprüft die Krankengeschichte, stellt eine frühere Verschreibung fest und schlägt vor, auf ein anderes entzündungshemmendes Mittel umzusteigen. Ihr Wirkstoff wird dabei nicht erwähnt. Wenn der Patient am Nachmittag seinen Arzt aufsucht, um sich ein Rezept ausstellen zu lassen, ist der Rahmen bereits abgesteckt.

Wird AI tatsächlich billiger? Die Illusion der Token-Kosten

Stellen Sie sich vor, ein Finanzvorstand prüft die Ausgaben für das Quartal cloud. Das AI-Team legt ein überzeugendes Diagramm vor: Die Inferenzkosten pro Token sind im Vergleich zum Vorjahr um 75% gesunken. Die Modelle sind schneller, die APIs sind günstiger, und der Anbieter gewährt Mengenrabatte. Alles deutet auf Einsparungen hin. Dann trifft die eigentliche Rechnung ein, und der Gesamtbetrag ist höher als im letzten Quartal.

Ausweitung der Data-Zusammenarbeit im Zeitalter von AI

Das neue E-Book von Artefact mit dem Titel „Scaling Data Collaboration in the AI Era“ untersucht, wie Unternehmen einen höheren Mehrwert erzielen können, indem sie data-Silos aufbrechen und eine nahtlose teamübergreifende Zusammenarbeit ermöglichen. Angesichts der zunehmenden Verbreitung von AI hängt der Erfolg nicht nur von der Technologie ab, sondern auch von der Fähigkeit, data, Menschen und Prozesse effektiv miteinander zu verknüpfen. Das E-Book zeigt auf, wie moderne Ansätze für die Zusammenarbeit im Bereich data schnellere Erkenntnisse, eine stärkere Governance und wirkungsvollere, AI-gesteuerte Ergebnisse ermöglichen und data so zu einem echten strategischen Vorteil machen.

People Analytics jenseits der Fluktuationsprognose: Mögliche Anwendungsbereiche von AI im Personalwesen

Die Personalabteilung durchläuft derzeit einen grundlegenden Wandel: Sie entwickelt sich von einer reaktiven Kostenstelle zu einem proaktiven Werttreiber. Dennoch halten viele Unternehmen weiterhin an einem minimalistischen Ansatz in der Personalanalyse fest. Während generative AI-Modelle und autonome Agenten im gesamten Unternehmen zunehmend an Bedeutung gewinnen, beschränkt sich der Einsatz von data in der Personalabteilung oft noch auf einfache Fluktuationsprognosen.

Vom Bauchgefühl zu algorithmischen Städten: Wie AI darüber entscheiden wird, was Großbritannien baut und ob es funktioniert

Seit Jahrzehnten wird Placemaking in Großbritannien ebenso stark von Urteilsvermögen wie von Methodik bestimmt. Praktiker sprechen von "Charakter", "Lebendigkeit" und dem schwer fassbaren "Gefühl" einer Stadtlandschaft; Qualitäten, die durch Erfahrung, menschliche Nutzung und professionelles Gespür verfeinert werden, anstatt durch formalisierte Metriken. Der versierte Praktiker war oft derjenige, der genügend Orte gesehen hatte, um zu erkennen, was funktionierte, selbst wenn die kausalen Mechanismen teilweise ungreifbar blieben.

Ein Überblick über den neuen RICS-Standard AI: Was bedeutet das für Gutachter?

AI verändert die berufliche Praxis in der gesamten gebauten Umwelt, und der Vermessungsberuf bildet da keine Ausnahme. Nachdem die Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) ihren ersten Berufsstandard zum „Verantwortungsvollen Einsatz künstlicher Intelligenz in der Vermessungspraxis“ (gültig ab 9. März 2026) veröffentlicht hat, stellt sich für viele Unternehmen nicht mehr die Frage, ob sie AI anwenden sollen, sondern wie sie dies auf eine Weise tun können, die konform, durchdacht und fachlich vertretbar ist.

Das Open-Source-Paradox

Red Hat baute mit Linux ein 1,4634 Billionen Dollar schweres Geschäft auf. IBM kaufte das Unternehmen. Was dieser Deal bestätigte, war eine Hypothese, die vier Jahrzehnte lang Bestand hatte: dass Unternehmen, die enormen Wert aus gemeinsam genutztem Code schöpfen, aus Eigeninteresse die Projekte, von denen sie abhängig sind, weiterhin finanzieren würden. Diese Hypothese steht nun auf dem Prüfstand. Nicht, weil jemand beschlossen hätte, die Finanzierung von Open Source einzustellen. Sondern weil die Branche, die es am meisten finanziert hat – SaaS – von der Branche, die am meisten davon abhängt – AI – zerschlagen wird.

Teil 2 | Vom Gedächtnis zur Navigation: Skalierung autonomer Agenten über den Abruf hinaus

In einem früheren Beitrag habe ich untersucht, wie acht unabhängige Forschungsteams zu derselben Erkenntnis kamen: anstatt Speichersysteme um das Modell herum zu bauen, trainiert man das Modell selbst im Umgang mit dem Speicher als erlernte Fähigkeit. Post-Memory-Training – die Verwendung von Reinforcement Learning in der Post-Training-Phase – erzeugt Agenten, die entscheiden, was gespeichert, gelöscht, konsolidiert und abgerufen wird, alles optimiert für den Erfolg bei der Erledigung von Aufgaben.

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