Letzte Woche Artefact der Adweek London 2025 Artefact , die vom 1. bis 3. April in den 180 Studios stattfand. Diese hochkarätige Veranstaltung brachte über 7.000 Teilnehmer zusammen – darunter führende Marken, Agenturen und Technologiepartner – und bot damit eine exklusive Plattform für Networking und branchenübergreifende Zusammenarbeit.

Wir haben uns auf die Tech Stage konzentriert, was bedeutete, dass wir die Innovation Stage und die Creative Stage ausgelassen haben. Dennoch war das Programm der Tech Stage äußerst zum Nachdenken anregend. Von gewagten Fragen bis hin zu praxisorientierten Konzepten – hier sind einige herausragende Themen:

1# Ausbau der Werbung bei Spotify

Spotify hat gerade umfangreiche Verbesserungen an seinen Werbetools eingeführt – mit dem Ziel, die Kluft zwischen hoher Hörerbindung und zu geringen Investitionen in Audio-Werbung zu schließen.

Wichtigste Neuerungen:

  • Spotify Ad Exchange (SAX) ist nun weltweit verfügbar und erweitert den programmatischen Zugang über die wichtigsten DSPs.
  • Benutzerdefinierte Zielgruppen und Leistungsziele wie App-Installationen sind nun im Anzeigenmanager verfügbar.
  • Die Messwerkzeuge erhielten durch ein aktualisiertes Pixel und neue Partnerschaften neuen Schwung.
  • Mit generativer AI können Marken kostenlos Audio-Spots erstellen – und so kreative Hürden abbauen.

Warum das wichtig ist: Mit 675 Millionen Nutzern und steigender Video-Interaktion (+44 % im Jahresvergleich) entwickelt sich Spotify zu einer multimedialen Werbeplattform, die den gesamten Customer Journey abdeckt. Diese Neuerungen machen es für Marken – insbesondere außerhalb der USA – einfacher, Momente mit hoher Aufmerksamkeit zu nutzen und die Wirkung zuverlässig zu messen.

2# AI bezahlten Medien

AI den Bereich der bezahlten MedienAI indem AI Kampagnen intelligenter, schneller und effektiver macht. Sie ermöglichttargeting präzisetargeting, Echtzeit-Gebote und eine dynamische Anzeigenpersonalisierung – und verbessert so sowohl die Leistung als auch die Effizienz. Mit AI Erkenntnissen können Marketingfachleute Budgets optimieren, Ergebnisse vorhersagen und Entscheidungsprozesse in großem Maßstab automatisieren. Angesichts der zunehmenden Komplexität der digitalen Landschaft AI unerlässlich, um wettbewerbsfähig zu bleiben und plattformübergreifend messbare Ergebnisse zu erzielen.

3# Evidenzbasierte Medieninvestitionen mit dem mROI-Dreieck

EasyJet berichtete, wie das Unternehmen von einem veralteten Last-Click-Attributionsmodell zu einem ausgefeilteren, evidenzbasierten Ansatz für Medieninvestitionen überging, unter Verwendung von Googles Trifecta-Framework. Zuvor stützte sich das Unternehmen stark auf PPC und ging davon aus, dass Conversions durch bezahlte Suchanzeigen generiert wurden. Es stellte jedoch fest, dass viele Nutzer ohnehin bei EasyJet buchen würden – sofern die Flüge zum richtigen Zeitpunkt und zum richtigen Preis angeboten wurden. Diese Erkenntnis veranlasste das Unternehmen zu einer Strategie, die sich auf Inkrementalität konzentriert – also darauf, zu verstehen, welche Marketingaktivitäten tatsächlich zusätzlichen Wert schaffen.

Um dies zu erreichen, hat EasyJet das „Trifecta Framework“ von Google für die Marketingmessung eingeführt:

  1. Marketing-Mix-Modellierung (MMM): Sie führen regelmäßig MMM-Analysen durch, um die Wirksamkeit der einzelnen Medienkanäle zu bewerten.
  2. Inkrementelle Tests: GeoX-Tests werden regelmäßig durchgeführt, um den tatsächlichen Lift zu messen und die MMMs zu kalibrieren.
  3. Zuschreibung: Sie nutzen data CM360, wenden jedoch einen Koeffizienten an, der auf Erkenntnissen aus MMMs und Geo-Tests basiert, um überbewertete Beiträge zu korrigieren.

4# Messung von Retail Media

Retail Media entwickelt sich rasch zu einem wichtigen Wachstumskanal für Marken, da es ihnen ermöglicht, Verbraucher direkt am Point of Purchase über die Plattformen der Einzelhändler zu erreichen. Mit zunehmender Reife dieses Bereichs wird die Leistungsmessung entscheidend, um Ausgaben zu rechtfertigen und Kampagnen zu optimieren. Tools wie AppsFlyer spielen eine zentrale Rolle, indem sie detaillierte Attributionsdaten und Echtzeit-Einblicke in die Customer Journey liefern – von der Anzeigenkontaktierung bis hin zu In-App-Käufen oder Online-Conversions. Mit AppsFlyer können Marketer den ROI genau nachverfolgen, leistungsstarke Kanäle identifizieren und data Entscheidungen treffen, um die Effektivität ihrer Investitionen in Retail Media zu maximieren.

5# Mehr Inhalte = bessere Ergebnisse

Um Inhalte für AI Suchmaschinen zu optimieren, geht es nicht nur darum, mehr Inhalte zu erstellen, sondern darum, bessere Inhalte zu erstellen, die den wichtigsten Kriterien für Autorität und Relevanz entsprechen. AI räumen autoritativen Websites zunehmend Vorrang ein, indem sie Inhalte anhand der E-E-A-T-Kriterien bewerten : Erfahrung, Fachwissen, Autorität und Vertrauenswürdigkeit.

Wie in der Abbildung dargestellt, müssen erfolgreiche Content-Strategien Wissen aus erster Hand, fundierte Fachkenntnisse, starke Reputationssignale sowie vertrauenswürdige und zuverlässige Informationen widerspiegeln. Die Erstellung von mehr Inhalten kann dies unterstützen – sofern sie diese Signale konsequent stärkt. Das bedeutet, hochwertige Artikel, Fallstudien und Thought-Leadership-Beiträge zu veröffentlichen, die echte Erfahrungen widerspiegeln, Fachwissen demonstrieren und durch glaubwürdige data untermauert sind. In diesem sich wandelnden Umfeld ist Quantität nur dann von Nutzen, wenn sie mit Qualität einhergeht.

Fazit

Die Veranstaltung beleuchtete einige interessante Trends, wobei der Schwerpunkt auf Retail Media, AI generative AI für Suchmaschinen und der wachsenden Bedeutung der Marketingmessung lag – unterstützt durch Innovationen wie Meridian.

Wenn Sie sich für einen dieser Bereiche interessieren, wenden Sie sich gerne an unser Team bei Artefact– wir helfen Ihnen gerne weiter.